Startseite d.vinci Blog GEO statt SEO: Warum Talente dich jetzt bei ChatGPT & Co finden müssen
  • GEO statt SEO: Warum Talente dich jetzt bei ChatGPT & Co finden müssen

  • GEO statt SEO: Warum Talente dich jetzt bei ChatGPT & Co finden müssen

    Google war gestern – ChatGPT, Perplexity & Co. sind die neuen Wege im Recruiting. Talente fragen heute weniger Suchmaschinen, wenn sie wissen wollen, wo sie sich bewerben sollten.

Stattdessen chatten sie mit einer KI. Und genau dort solltest du als Arbeitgeber auftauchen.

Willkommen in der Welt von Generative Engine Optimization (GEO) – der noch kleinen Schwester von SEO, aber mit großem Einfluss auf dein Recruiting von morgen.

Mal ehrlich: Wann hast du das letzte Mal bei Google nach einer Antwort gesucht, statt einfach ChatGPT, Perplexity oder Claude zu fragen? Genau. Und deinen Talenten geht es genauso. Statt durch endlose Jobbörsen zu scrollen oder Suchmaschinen zu bemühen, tippen sie ihre Fragen direkt in KI-Tools ein: „Welche Unternehmen in Hamburg suchen Senior Java Developer mit flexiblen Arbeitszeiten?“ Auch wenn Google inzwischen KI-Antworten oben anzeigt, nutzen Talente mittlerweile eher den Weg, die KI direkt zu befragen.

Das Problem: Wenn du nicht in den Antworten dieser KI-Systeme auftauchst, existierst du für diese Talente schlichtweg nicht und verlierst damit wertvolle potentielle Mitarbeitende.

Was ist GEO überhaupt?

GEO ist das, was SEO für Suchmaschinen war – nur eben für Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT, Perplexity & Co. Während klassische Suchmaschinen Websites crawlen und indexieren, funktionieren LLMs anders: Sie verarbeiten Inhalte, verstehen Kontext und generieren Antworten auf Basis der Informationen, die sie finden können. Sie brauchen klare, strukturierte, textbasierte Inhalte. JavaScript-lastige Seiten, eine komplexe Navigation oder langsame Ladezeiten, die die Performance senken, werden zur Barriere.

Warum zielgruppenspezifische Landingpages deine GEO-Wunderwaffe sind

Erinnere dich an das, was du über spezifische Recruiting-Landingpages aus unserem Whitepaper bereits weißt: Diese Seiten konvertieren bis zu 4x besser als generische Karriereseiten, weil sie fokussiert, relevant und schnell sind. Genau diese Eigenschaften machen sie auch zur perfekten Grundlage für GEO.

Ein paar Gründe, warum:

  • Spezifität schlägt Allgemeinplätze: Eine Landingpage für „Examinierte Pflegefachkraft Nacht, Düsseldorf“ liefert LLMs genau die Informationen, die sie brauchen, um präzise Antworten zu generieren. Statt schwammiger Karriereseiten-Texte bekommen sie konkrete Facts: Schichtmodelle, Zuschläge, Benefits, Standort.
  • Textbasierte Inhalte sind King: LLMs lieben strukturierte, semantisch klare Texte. Keine  Animationen, kein JavaScript-Overkill – einfach guter, relevanter Content mit klarem Markup.
  • Performance matters: Schnelle Ladezeiten und schlanke Seiten sind nicht nur gut für SEO, sondern auch für GEO. LLMs bevorzugen Inhalte, die schnell zugänglich und einfach zu verarbeiten sind. Zu viele Bilder bremsen eher aus.

Das GEO-Setup: Lokale Landingpages im Hauptdomain-Verzeichnis

Hier wird’s spannend: Für maximale GEO-Sichtbarkeit empfiehlt es sich, deine GEO-Landingpages innerhalb der Haupt-Karriereseite zu strukturieren. So profitierst du von der bestehenden Domain und gewährleistest ein einheitliches Crawling- und Nutzererlebnis.

  • Nur Text + Markup: Kein aufwendiges (Over)Design.
  • Strukturierte Daten: Jobangebote, Standorte, Benefits pflegen – alles, was LLMs helfen kann, deine Inhalte richtig zu verstehen und einzuordnen.
  • Performance-Optimierung: Minimale Ladezeiten, kein JavaScript-Ballast. Denke auch an eine regelmäßige Überarbeitung, damit die Inhalte aktuell bleiben.

Damit bekommen Suchmaschinen, LLMs und Nutzer dasselbe Signal:
Eine starke, zentral strukturierte Karrierewelt – mit klaren, regionalen Einstiegen.

Warum GEO gerade jetzt relevant wird

Der Trend ist eindeutig: Talente googlen weniger, sie fragen KI-Tools. Besonders jüngere Generationen nutzen ChatGPT, Perplexity oder ähnliche Tools als erste Anlaufstelle für Jobsuche und Karrierefragen. Wer hier nicht auftaucht, verliert deutlich an Sichtbarkeit.

So startest du mit GEO

  1. Erstelle zielgruppenspezifische Landingpages: Für jede relevante Zielgruppe, Rolle, Standort.
  2. Setze auf Subdomain + schlanke Inhalte: Reduziere auf Text, Markup und Performance.
  3. Nutze strukturierte Daten: Schema.org für Jobangebote, FAQs, Standorte – alles, was LLMs helfen kann, deine Inhalte zu verstehen.
  4. Teste und optimiere eigenständig: Frag selbst bei ChatGPT oder Perplexity nach deinen Zielgruppen.

Fazit: GEO ist kein Hype, sondern die Zukunft

Und während viele Unternehmen weiterhin nur auf klassisches SEO setzen, hast du jetzt die Chance, einen Vorsprung zu gewinnen. GEO ist noch relativ neu – wer jetzt einsteigt, sichert sich die besten Plätze in den KI-generierten Antworten von morgen.

Also: Schluss mit generischen Karriereseiten, Zeit für spezifische Landingpages, Zeit für GEO. Zeit, dort aufzutauchen, wo deine Talente wirklich sind.

Du willst mehr über zielgruppenspezifische Landingpages erfahren? Dann hol dir unser Whitepaper „Spezifische Landingpage statt generische Karriereseite“.

Quellen:

https://www.stepstone.de/e-recruiting/hr-wissen/recruiting/stepstone-studie-2025-ki-und-jobsuche/

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