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d.vinci stellt vor: Unser Partner pop-interactive GmbH

“Partnerschaftlich zusammenarbeiten” – ein zentraler Gedanke, der uns bei d.vinci sehr wichtig ist. Doch was bedeutet das? Wer sind überhaupt unsere Kunden und Geschäftspartner und was machen diese eigentlich? Und wie arbeiten wir mit Ihnen zusammen?

d.vinci stellt vor: Unser Partner pop-interactive GmbH

Diese und mehr Fragen möchten wir gerne in unserer neuen Rubrik „d.vinci stellt vor“ klären.

Wir treffen die Ansprechpartner unserer Kunden und Geschäftspartner zum Interview und schnacken einfach mal ein bisschen. Heute ist Matthias Schlichtenberger von unserem lieben Partner pop-interactive GmbH dran. pop-interactive das Rechenzentrum von d.vinci, mit Sitz in Hamburg.

 

Hallo Matthias, schön, dass du da bist. Erzähl uns doch ein bisschen von dir.

Ich bin gebürtiger Kieler und habe mal Wirtschaftsingenieurswesen studiert. pop-interactive haben wir 2002 gegründet, seit Oktober 2003 bin ich dort Geschäftsführer und für alle kaufmännischen und vertrieblichen Dinge zuständig. Mein Haupthobby ist mein Hund, der auch immer mit im Büro ist. Allerdings bin ich auch viel mit der Kamera unterwegs, am liebsten in der Natur oder nachts in Hamburg. Dazu interessieren mich alle Umweltthemen.

Matthias Schlichtenberger von pop-interactive

Was macht denn pop-interactive genau?

Ganz einfach ausgedrückt sind wir ein Internetnetserviceprovider für Geschäftskunden.

Wir bieten hauptsächlich 2 Sparten an.

Die erste ist die Unterbringung von Kundenequipment (Server, Firewalls, Switche usw.) in unseren Rechenzentren in Hamburg, inklusive der sicheren Stromversorgung, Klimatisierung und natürlich der schnellen, ausfallsicheren Internetanbindung. Das wird auch Co-Location genannt. In den gleichen Bereich fällt das Bereitstellen von virtuellen Maschinen in unserer „Cloud“. Cloud benutze ich nicht so gerne, es handelt sich um einen über 2 Rechenzentren in Hamburg verteilten Cluster aus einer Menge Dell Server.

Die zweite Sparte ist die Anbindung und Vernetzung von Kundenstandorten. Egal ob der Kunden nur einen Standort oder viele hat, binden wir diese an das Internet an oder vernetzen sie mit unterschiedlichen Technologien wie z.B. MPLS oder VPN untereinander.

Das was uns von anderen Marktbegleitern abhebt ist der absolut individuelle Service, alles was ein Internetprovider möglich machen kann bauen wir. Dazu gibt es bei uns natürlich keine anonyme Kundenhotline mit der Nachfrage nach der Kundennummer oder minutenlange Wartezeiten in einer Warteschleife. In 90 % der Fälle kann der Mitarbeiter von uns, der ans Telefon geht, sofort weiterhelfen. Sollte doch einmal ein Problem auftreten helfen wir sofort und spontan. Das kann auch darin gipfeln, das die Geschäftsführung nachts einen Kundenanruf bekommt, da der Kunde die 24/7 Nummer nicht zur Hand hat und dann weiterhilft. Das ist kein Problem sondern einfach normal.

 

Mit welchen konkreten Problemstellungen wenden sich Unternehmen an euch? Wie helft ihr dabei weiter?

Da beschreibe ich einfach das Setup eines hamburger Kunden, des Autovermieters StarCar. StarCar hat alle seine Vermietstationen (über 35) über uns angebunden. Mit unterschiedlichen Technologien, wie Festverbindungen, VDSL- und ADSL-Anschlüssen. Dazu sind alle mit mindestens einem automatischen LTE-Backup gesichert, falls mal ein Bagger zuschlägt. Die Standorte sind mit Hilfe eines MPLS-Netzes an unsere Rechenzentren angebunden und greifen dort auf die Auftragsbearbeitung und damit auf die Autovermietsoftware zu. Die Server stehen in unseren Rechenzentren und werden durch ein Systemhaus gemanagt. Falls mal spontan ein Autovermietcounter in einem Autohaus aufgebaut werden soll, liefern wir am gleichen Tag einen LTE-Router, der auch im MPLS-Netz arbeitet. Als zentrales Internetgateway steht für alle Niederlassungen ein durch uns gemanagter Firewallcluster bereit.

Das Ganze ist gar nicht so teuer wie man vielleicht denkt.

 

Nutzen die meisten eurer Kunden alle eure Produkte oder gibt es auch welche, die nur ein, zwei ausgewählte Produkte eingeführt haben?

Oft beginnt eine Zusammenarbeit über kleine Projekte und sei es nur eine Domainregistrierung. Wenn der Kunde dann von dem guten Service überzeugt ist und mit der Hemdsärmligkeit zu recht kommt, weitet sich die Zusammenarbeit auf unterschiedliche Produkte aus. Das passiert oft über mehrere Jahre, das ist auch kein Problem. Wir wissen genau wie schwierig und langwierig manchmal Änderungen in der IT sind.

 

Ab welcher Unternehmensgröße macht es Sinn eure Produkte zu nutzen? Gibt es dabei Unterschiede zwischen den Produkten?

Das ist völlig unterschiedlich, wir haben Einzelkämpfer, die einen Server bei uns im Rechenzentrum stehen haben, Konzerne, die nur eine Webseite von vielen bei uns haben, aber z.B. auch einen Agrarkonzern mit über 2 Mrd. Jahresumsatz, der uns seine ganzen 150 Standorte anvertraut hat.

Auch die Branchen aus denen die Kunden kommen, sind völlig unterschiedlich, ob deutschlandweit tätiges Systemhaus, Landmaschinenhändler, Kaffeeonlineshop oder Werbeagentur.

 

Wenn euch ein Interessent kontaktiert, wie läuft dann so ein ganz klassischer Vertriebs- & Projektprozess ab?

Meistens kommen die Kunden über Empfehlungen, so einfach nach dem Motto, ich habe gehört, das ihr dies oder das anbieten könnt oder ich habe früher für Unternehmen X gearbeitet und da waren wir immer so zufrieden mit euch. Ein Anruf oder eine E-Mail und es kann losgehen. Auch immer gerne mit kostenlosen Testsetups.

Warum arbeitest du gerne bei der pop-interactive GmbH?

Als wir pop-interactive gegründet haben, waren wir alle mit der Unflexibilität unseres Konzernarbeitgebers unzufrieden. Jetzt können wir wirklich alles, was an Kundenwünschen in Sachen Internetproviding kommt, umsetzen, das ist für einen Vertriebler wie mich natürlich einfach traumhaft. Keine starren Produkte an denen ich mich entlanghangel und dem Kunden verkaufen muss, obwohl es eventuell gar nicht perfekt passt. Toll ist auch, das wir fast immer Supportwünsche kostenlos für den Kunden abwickeln können. Ich finde Transparenz und keine versteckten Kosten sind immer schön in der Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden.

Wie kam die Zusammenarbeit zwischen d.vinci und pop-interactive zustande?

Auch d.vinci war damals mit der Zusammenarbeit mit einem grossen Konzern als Provider nicht glücklich, da hier nicht auf die individuellen Wünsche eingegangen werden konnte. Inzwischen arbeiten wir seit 2003 sehr vertrauensvoll zusammen.

Warum setzt ihr euch bei dem Umweltthemen so ein?

Ich persönlich bin schon immer sehr engangiert, allerdings wurden mir die Themen noch bewusster als 2002 mein Sohn geboren wurde. Es ist wichtig an die nächste Generation zu denken, das wird jetzt ja auch immer deutlicher und es ist schön, das das Thema immer weiter in die Öffentlichkeit rückt.

Was sind eure Hauptprojekte im Umweltschutz?

Es ging mit dem Strom von Greenpeace Energie 2003 los, darauf folgte eine grosse Virtualisierungaktion, da wurden dann 2 Racks voller Server durch 6 Server ersetzt. Wir haben vor 8 Jahren angefangen unseren Fuhrpark (6 Autos) auf Elektrofahrzeuge umzustellen, das ist inzwischen schon lange durch und die meisten Mitarbeiter haben jetzt schon ihr 2tes Elektroauto. Wir haben 5 Ladestationen auf dem Firmengelände. Vor 2 Jahren haben wir ein 3 Hektar grosses Stück Gründland in Schleswig-Holstein gekauft. Das wurde von uns durch die Pflanzung von 1.775 unterschiedlichen über 1 Meter hohen Laubbäumem, einer Streuobstwiese und einem Weidenbruch aus 350 Weiden renaturiert. Damit werden jährlich ca. 20 Tonnen CO2 gebunden. Auf eine weitere 3 Hektar grosse Fläche haben wir ein Vorkaufsrecht. Ausserdem ist unsere Firma seit 2019 nach dem Ökoprofit Standard für nachhaltiges Wirtschaften zertifiziert.

Ist das auch schon an die Öffentlickeit gedrungen?

Mit der Öffentlichkeitsarbeit sind wir sehr zurückhaltend, wir machen die Aktionen nicht aus Marketinggründen, sondern für die nächsten Generationen. Trotzdem sind wir von der Stadt Hamburg aufgrund unserer Aktivitäten zum Luftgütepartner der Stadt des Jahres 2018 gekürt worden.

 

Vielen Dank Matthias! Schön, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir freuen uns sehr über die langjährige Zusammenarbeit und hoffen, dass es noch viele Jahre so weitergeht.

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