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HR-Trend: Generation Alpha

Von der Generation X, Y und Z haben wir schon viel gehört. Ein paar Jahre dauert es zwar noch, doch in der Zukunft starten jedoch die frühen Mitglieder der Generation Alpha ins Berufsleben.

HR-Trend: Generation Alpha

Daher sollte man sich jetzt schon mit dieser Generation beschäftigen. Wer dazugehört, wer diese sind und was die Generation ausmacht, lesen Sie in diesem Artikel.

Wer ist die Generation Alpha?

Die Generation Alpha ist die Nachfolge-Generation der Generation Z. Dazu gehören die Personen, die zwischen 2010 bis 2025 geboren wurden bzw. geboren werden. Bis 2025 wird sie aus 2,5 Milliarden Menschen bestehen.

Was macht die Generation Alpha aus?

Personen dieser Generation wachsen komplett digitalisiert auf – sie sind mit allen Technologien des 21. Jahrhunderts vertraut bzw. sie gehören zum Lebensalltag. Man kann die Generation Alpha mit gutem Gewissen als Digital Natives bezeichnen. Die Wirtschaft richtet sich schon jetzt merklich an den Bedürfnissen dieser Generation aus. Das ist nicht verwunderlich: Für diese Generation wird es möglicherweise selbstverständlicher sein, auf dem Tablet zu swipen als die ersten Worte zu sagen. Auch Dinge wie autonomes Fahren und 3D-Druck werden für diese Generation völlig normal und kein „Science Fiction“ mehr sein.

Für diese Generation wird es noch selbstverständlicher sein, digital vernetzt zu sein, als beispielsweise für die Generation Z. Zu ihrem Aufwachsen gehört aber auch ein gewisses Maß an politischer Instabilität und demografischem Wandel – sie bewegen sich also in einer unbeständigen Welt. Das bedeutet auch, dass die Personen der Generation Alpha wahrscheinlich nicht den gleichen Optimismus in Bezug auf die Zukunft an den Tag legen werden, wie die Generation Z.

Die Generation Alpha und die Arbeitswelt

Vermutlich wird diese Generation flexible Arbeitsmodelle bevorzugen. Durch die technischen Gegebenheiten mit denen diese Generation aufwächst, wird Homeoffice selbstverständlich sein. Aber auch andere Modelle werden nicht als Gegner, sondern als Optionen betrachtet.

Mit Einführung von Unterrichtsfächern wie Information und Wirtschaft auch für jüngere Kinder, kommen diese sehr früh mit diesen Themen in Kontakt. Das können sich Personaler:innen und das Personalmarketing zu Nutze machen, denn durch diese Fähigkeiten kann die Generation Alpha zu attraktiven Arbeitnehmer:innen werden.

Damit Unternehmen für die Generation Alpha interessant sind, müssen sie technisch innovativ sein. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die gesellschaftliche Wirkung – das ist nicht unbedingt neu, sondern lag auch schon den Generationen vorher am Herzen. Das bedeutet, dass Mitglieder:innen dieser Generation darauf schauen werden, welchen Einfluss das Tun und Wirken von Organisationen auf die Gesellschaft und Umwelt hat.

Durch das wandlungsstarke Umfeld in dem sich diese Generation bewegt, neigen sie auch dazu, nur eine kurze Markenzugehörigkeit zu haben – das heißt, sie wechseln oft, wen und was sie gut finden. Das bedeutet für Unternehmen auch, dass sie besonders attraktiv sein müssen, um hervorzustechen und möglichst lange in den Köpfen der Generation Alpha präsent zu sein. Spätestens jetzt sollten sich Unternehmen also mit ihrem Employer Branding auseinandersetzen.

© Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

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