d.vinci Trend-Reihe: Super Safe Society

Das dauernde Bestreben nach mehr Sicherheit, ist über die letzten Jahre noch deutlicher geworden. Dies gilt natürlich nicht nur für die private Ebene, sondern auch für das berufliche Umfeld. Ein Arbeitgeber hat also die Aufgabe, den Mitarbeitern, Partnern und Kunden ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

Wir streben nach mehr Sicherheit denn je, obwohl man sagen kann, dass wir in der sichersten aller Zeiten leben. Festmachen kann man dies an der Sicherheit von Betriebssystemen, z.B. Abläufe und Produkte in Fabriken. Diese so genannte „Sicherheit von innen“, funktioniert standardmäßig. „Sicherheit von außen“, also Security, ist der Schutz vor äußeren Einflüssen, wie z.B. Kontrollen an Flughäfen, die hingegen bewusst erzeugt werden.

Sicherheit beschreibt immer zwei Seiten: Einerseits das Grundbedürfnis, was jeder in sich hat, geschützt zu sein und keine Angst haben zu müssen. Andererseits beschreibt es auch die rechtliche Seite, z.B. den Schutz nach Privatsphäre. Sicherheit ist zeitgleich also Wunsch nach Kontrolle und Freiheit. In der derzeitigen, komplexen Welt, in der alles vernetzt ist, kann keine komplette, kontrollierte Sicherheit gewährleistet werden. Das heißt, nicht nur Privatpersonen müssen sich auf geänderte Bedingungen einstellen, sondern auch Unternehmen.

Wichtig ist ein ausgeglichenes Spannungsverhältnis zwischen Risiko und Sicherheit. Jeder Mitarbeiter muss sich darüber bewusst sein, dass er Kenntnisse von schützenswerten Informationen und Umgang mit sensiblen Daten hat. Sicherheit sollte also zum Standard werden. Unternehmen müssen zeitgleich das Bewusstsein genau dafür schaffen, sollten Sicherheit aber nicht als starres System vermitteln. Das würde dazu führen, dass man sich in seiner Freiheit eingeschränkt und somit unwohl fühlt.

Sicherheit wird immer mehr von einer politischen Aufgabe zu einer betrieblichen oder individuellen Aufgabe. Unternehmen in Deutschland haben zumindest einen guten Basisschutz, was die Sicherheit ihrer Systeme angeht: Passwörter, Firewalls, Virenscanner. Sinnvoll ist es auch, eine Art Taskforce zu gründen, die in Krisenfällen schnell reagieren kann. Im Zweifel kann das auch einfach die IT-Abteilung sein, die alle Mitarbeiter besonders sensibilisiert, z.B. bei E-Mails mit offenen Anhängen. Gibt es dieses Team, kann selbst im Falle eines Sicherheitsvorfalls schnell reagiert werden. Aus dem Risikofaktor Mensch wird der Sicherheitsfaktor Mensch.

Hier ein paar Tipps, um Sicherheit im Unternehmen zu gewährleisten:

• Regelmäßige Schulungen für sicherheitsrelevante Themen

• Sensibler Umgang mit wichtigen Daten und Informationen

• Gerade bei Geschäftsreisen darauf achten, nicht einfach sensible Daten freizugeben, z.B. beim Telefonieren oder Schreiben von E-Mails

• Aufmerksamkeit bei seltsam wirkenden E-Mails oder Dokumenten

Quellen:

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/sicherheit-ein-megatrend/

Lara Jagdmann

Verfasser des Artikels: Lara Jagdmann

Lara Jagdmann arbeitet seit 2018 bei d.vinci und ist verantwortlich für den Bereich Marketing. Lara Jagdmann beantwortet Rückfragen gerne unter: +49 40 37 47 99 57

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