Corporate Influencer

Der Begriff des Influencers oder Influencer Marketings ist mittlerweile vielen bekannt und etabliert.

Corporate Influencer

Was ist ein Corporate Influencer?

Der Begriff des Influencers oder Influencer Marketings ist mittlerweile vielen bekannt und etabliert. Influencer:innen werben durch ihre hohe Medienpräsenz für Unternehmen, indem sie meist auf sozialen Netzwerken Produkte vorstellen, verwenden oder testen. Innerhalb dieser sozialen Netzwerke wird die Community auf die Produkte aufmerksam und möchte diese ebenfalls nutzen. Die Community folgt dem/der Influencer:in aus eigenem Antrieb, weil sie die Inhalte interessant und sinnvoll findet. Mittlerweile nutzen also nicht nur klassische B2C-Unternehmen wie Kosmetik- oder Modefirmen Influencer, sondern viele Bereiche und Branchen darüber hinaus, so eben auch Unternehmen im B2B Bereich.

Arten von Influencern

  1. Prominente: Diese spielen als Multiplikatoren und ihre ohnehin große Fanbase eine wichtige Rolle im Influencer-Business.
  2. Social Media: Hierzu gehören vor allem Privatpersonen, die durch ihre Videos auf Youtube oder Konten in sozialen Netzwerken bekannt wurden und hier zumeist Lifestyle-Produkte vorstellen.
  3. Blogger: Hier zählen wir Experten bzw. Personen mit einem Spezialgebiet hinein, die darüber auf Blogs berichten und fachlich fundierte Artikel veröffentlichen.

Als Corporate Influencer definieren wir Mitarbeiter:innen, die ihrem Unternehmen in den sozialen Medien ein Gesicht geben. Sie nutzen ihre eigene Reichweite, um sowohl fachliche, arbeitsbezogene aber auch private Inhalte zu teilen. Das kann mal ein Post über den eigenen Berufsalltag sein aber auch ein persönlicher Bericht über die Work-Life-Balance. Sie unterstützen somit die digitale Kommunikation des Arbeitgebers, unter anderem auch, in dem sie vom Unternehmen produzierten Content teilen und verbreiten. Ein Corporate Influencer muss aber nicht zwangsläufig ein Social Media Experte oder eine Art Influencer mit hoher Reichweite sein – ganz normale Mitarbeiter:innen können Corporate Influencer werden. Hierbei sei gesagt, dass ohnehin jede:r stets immer kommuniziert, auch wenn das nicht immer bewusst passiert. Jede:r Mitarbeiter:in kann mit seinem/ihrem Verhalten somit sowohl positiv als auch negativ auffallen, was für das Unternehmen sowohl schädlich als auch unterstütztend wirken kann. Umso wichtiger also, dass man sich dem als Unternehmen bewusst ist und seine Mitarbeitenden darauf aufmerksam macht.

Beispiele für einen Corporate Influencer:

Eine neue Kollegin fängt im Unternehmen an und unterstützt den Customer Service ab sofort. Unternehmensübergreifend ist gerade das Thema Onboarding wichtig. Nachdem die ersten acht Wochen im Unternehmen vergangen sind, beschließt die neue Kollegin bei LinkedIn einen Erfahrungsbericht über Ihr Onboarding zu teilen und markiert den Arbeitgeber. Weil der Artikel so positiv ausfällt, wird er gleich von der Marketingabteilung geteilt und verbreitet sich so viel besser und wirkt authentisch.

Aber auch eine scheinbare Banalität aus dem Alltag kann in den sozialen Netzwerken genutzt werden. Beispielsweise kann ein:e Mitarbeiter:in der/die sich im Homeoffice befindet mal sein Mittagessen posten, welches er/sie sich, aufgrund des Mobile Offices frisch zubereiten konnte.

Was bewirken Corporate Influencer?

Mit ihren Postings zahlen sie direkt auf das Employer Branding ein. Dabei spielt es in erster Linie keine Rolle, ob der geteilte Inhalt ein Video, Bild oder Artikel ist. An den oben genannten Beispielen sieht man auch, dass nicht zwangsläufig Fachexperten etwas teilen müssen, sondern auch eine alltägliche Angelegenheit den Zweck erfüllen kann.

Ein großer Vorteil von Corporate Influencern ist, dass die Inhalte eben nicht vom Unternehmen direkt kommen, sondern von einer Person. Dadurch wirkt der Inhalt glaubwürdig und authentisch. Personen, die diese Inhalte konsumieren, können einen viel schnelleren Bezug herstellen.

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