Rollenkompass

Der Rollenkompass ist eine Methode, um festzustellen, was zur eigenen beruflichen Rolle gehört und was explizit aber auch nicht.

Rollenkompass

Was ist ein Rollenkompass?

Der Rollenkompass ist sehr arbeitsspezifisch und stellt die beruflichen Aufgaben in den Fokus. Man schaut, welche Bereiche in den eigenen Aufgabenbereich fallen und welche nicht. Die Methode hilft dabei, die eigenen Kernaufgaben zu schärfen und bezieht dabei auch implizierte Aufgaben ein, die häufig indirekt an einen herangetragen werden. Ist die Person, die den Rollenkompass durchläuft in einem Teamgefüge tätig, wird auch die Rolle innerhalb des Teams betrachtet.

Im Gegensatz zum Missionskompass hat der Rollenkompass wirklich nur arbeitsspezifische Aspekte inne, wobei auch er durch die Analyse von Stärken und Aufgaben ins persönliche abdriften kann.

Wann und wie kommt diese Methode zum Einsatz?

Diese Methode eignet sich für alle Personen, die ihre Aufgaben und/oder Position im Team analysieren wollen. Diese Person muss nicht an einem bestimmten Punkt in der beruflichen Laufbahn angekommen sein. Häufig entsteht der Wunsch nach einem Rollenkompass aber, wenn es eine Veränderung im Unternehmen oder im Team gibt, weil beispielsweise ein:e neue:r Kolleg:in an Board kommt, Aufgaben hinzukommen oder wegfallen oder weil die Unternehmensstrategie neu aufgezogen wird. Sinn macht diese Methode auch, wenn Unzufriedenheit herrscht, weil man sich Veränderung wünscht. Manchmal kann die Analyse den Anstoß geben, Dinge anzugehen und Gespräche zu führen.

Ein Rollenkompass kann face-to-face oder virtuell durchgeführt werden. Ein Board mit Post-Its hilft auf jeden Fall bei der Analyse.

Es stehen Fragen im Raum wie:

  • Was gehört zu meiner Rolle?
  • Was gehört nicht zu meiner Rolle?
  • Was wird von mir erwartet?
  • Wo kann ich mich nicht abgrenzen?
  • Was stärkt mich in meiner Rolle?
  • Welche Faktoren hindern mich, meine Rolle auszufüllen?

Im Idealfall stärkt der Rollenkompass die Person und die mit ihr verbundene Position. Die Person sollte im Nachhinein besser wissen, welche Aufgaben zu ihr gehören und wie sie mit der Erwartungshaltung von außen zugeht. Häufig schließen sich an einen Rollenkompass To Dos an, damit offene Aufgaben und Wünsche erfüllt werden können.

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