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#work@dvinci – d.vinci Insights: Mitarbeiter:innensuche

Wir sind ein klassischer Mittelständler und entwickeln Software-Produkte. Man könnte also meinen, dass uns die Schwierigkeit, passende Mitarbeiter:innen zu finden, ebenfalls betrifft.

#work@dvinci – d.vinci Insights: Mitarbeiter:innensuche

Grundsätzlich merken wir natürlich auch, dass wir uns in einem Arbeitnehmermarkt befinden und die Anzahl der Bewerbungen prinzipiell geringer ausfällt als noch vor einigen Jahren. Aber wir können auch auf ein erfolgreiches Jahr 2021 bezüglich Neueinstellungen zurückblicken. Davon möchten wir hier erzählen.

Wie findet d.vinci gute und passende Mitarbeiter:innen?

Bei d.vinci hat sich in den letzten Jahren einiges getan, wenn es um die Suche neuer Kolleg:innen geht. Angefangen mit der Einführung des Peer Recruitings, übers neue Design von unseren Stellenanzeigen bis hin zur Umstellung auf remote Gespräche und Schnuppertage.

Grundsätzlich kann man sagen, dass wir eigentlich immer Vakanzen ausgeschrieben haben – nicht unbedingt, weil wir wirklich so dringenden Bedarf haben, sondern weil wir darauf setzen, immer eine offene Tür für spannende Kandidat:innen zu haben und gemeinsame Wege finden, wenn nötig. Um Stellen zu besetzen, haben wir außerdem sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeiter:innenempfehlungen gemacht – oft meldet sich ein:e d.vinci Kolleg:in bei Daniela Poost vom Team People & Culture: „Hey, ich hab eine:n Bekannte:n im Freundeskreis, der würde gut zu d.vinci passen.“ Wir lernen diese Person dann kennen und oft entwickelt sich das genaue Einsatzgebiet und Aufgabenfeld erst dann – eben weil wir uns gar nicht bewusst waren, dass wir diese Stelle besetzen möchten. Wir wachsen also als Team mit neue:n Kolleg:innen, die auch mal neue und bisher unentdeckte Wege gehen.  

Natürlich schalten auch wir mal Anzeigen bei gängigen Jobbörsen oder lassen unsere Mitarbeiter:innen die Augen offen halten, wenn sie beispielsweise noch Kontakte zu ihrer alten Uni haben. Aktuell haben wir auch die spezielle Stelle des „Product Owners“ (Link) ausgeschrieben – hierfür haben wir auf eine Personalberatung zurückgegriffen, die uns bei der Suche unterstützt.

Wie überzeugen wir Interessierte von d.vinci?

Es kommt natürlich manchmal vor, dass Bewerber:innen uns durch Zufall finden oder durch ihren alten Arbeitgeber mit uns in Kontakt kommen. Ein enormer Hebel sind dabei unsere neu gestalteten Stellenanzeigen, die viele, ehrliche Informationen über uns Preis geben und nichts vortäuschen, was wir nicht sind. Die Stellenanzeige ist ja zumeist das Eintrittstor für den Erstkontakt, daher freuen wir uns umso mehr, wenn wir dazu positives Feedback erhalten und Interessierte aufgrund dessen Lust haben, sich bei uns zu bewerben: „Wir haben von Bewerber:innen und Mitarbeiter:innen schon viele positive Rückmeldungen zu unseren Stellenanzeigen erhalten und dass diese die Lust wecken, Teil von d.vinci zu sein. Inbesondere die Darstellung der Werte fällt positiv ins Auge“, erinnert sich Daniela Poost.

Der Prozess ist aber natürlich dann noch nicht abgeschlossen, sondern es geht weiter. Wie oben bereits erwähnt, setzen wir Peer Recruiting ein, um wirklich sicher zu sein, dass der/die Bewerber:in zu uns passt und umgekehrt. Das bedeutet, dass möglichst viele Kolleg:innen mit den Bewerbenden in Kontakt kommen und lockere Gespräche führen, um sich kennenzulernen – und das gerne nicht nur fachlich sondern auch persönlich. Am Ende werden alle Eindrücke zusammengetragen und wir entscheiden, ob die Person zu d.vinci passt oder nicht. Dabei kommunizieren wir den Bewerbenden auch immer offen gegenüber, dass wir uns über ehrliches Feedback freuen, auch um unsere Prozesse zu verbessern. „Wir denken, dass die Methode des Peer Recruitings nicht nur uns hilft, den Bewerbenden einzuschätzen, sondern vor allem umgekehrt einen tollen, übergreifenden Blick in unsere Kultur und unser Miteinander für den Bewerbenden ermöglicht“, so Daniela Poost, Team People & Culture bei d.vinci.

Wie geht es weiter, wenn ein:e neue:r d.vinci gefunden ist?

Wir merken, dass wir wirklich viele Mitarbeiter:innen an Bord haben, die nicht nach wenigen Monaten wieder gehen, sondern lange bei uns bleiben. Das freut uns natürlich. Gerade 2021 war ein totales Boomer-Jahr – viele Kolleg:innen hatten mindestens 5-jähriges Jubiläum bei d.vinci.

Wenn ein d.vinci auf uns zukommt und sagt, dass er sich mit seiner aktuellen Rolle nicht mehr wohlfühlt, versuchen wir immer, andere Einsatzmöglichkeiten zu finden. Genauso kann es passieren, dass kurzfristig eine Rolle besetzt werden muss und wir aktiv auf Kolleg:innen zugehen und diese fragen, ob sie sich das zutrauen.

Wenn es um die Weiterentwicklung von Kolleg:innen geht, möchten wir auch kurz über unsere Art der Mitarbeiter:innengespräche berichten. Bei uns findet kein klassisches Jahresgespräch mit Vorgesetzten statt, in dem man das Jahr Revue passieren lässt und überlegt, wie es im Folgejahr weitergeht. Wir empfinden diese Art des Gesprächs als überholt, weil es selten situativ und individuell ist – man erinnert sich im November kaum noch an Ereignisse aus dem Januar. Daher nutzen wir schon eine ganze Weile das 360 Grad Feedback (Link), bei dem viele verschiedene Kolleg:innen den/die Feedbacknehmer:in betrachten und Feedback geben. Das Bild wird dadurch viel authentischer und breiter. Auf Wunsch wird das Feedback dann noch in einem Gespräch zwischen dem/der Feedbacknehmer:in und Vorgesetzten beurteilt.

Unsere liebsten Mitarbeiter:innen Stories aus 2021

2021 haben wir tolle Geschichten mit Neuankömmlingen erlebt, von denen wir hier erzählen möchten.

1) Anna, Entwicklung: Anna hat sich einfach bei uns auf eine offene Stelle beworben und wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass es gut mit ihr passen könnte. Anna hat noch nicht unzählige Jahre Erfahrung als Entwicklerin, aber genau deswegen wollten wir ihr die Chance geben. Zudem waren wir sicher, dass Anna als seit langem einzige Frau im Entwicklungs-Team, gut reinpassen würde. Die Zusage erfolgte recht zeitnah mitten im Lockdown und der Starttermin war schon wenige Tage später. Damit alles noch rechtzeitig in trockenen Tüchern sein würde, fuhr Daniela spontan zu Anna nach Hause und überreichte ihr im Hausflur den Arbeitsvertrag. Der erste Arbeitstag war dann schon wenige Tage später, an dem Anna den unterschriebenen Vertrag mitbrachte.

2) Fritz, Entwicklung & Produktmanagement: Auch bei Fritz war der Prozess eher ungewöhnlich. Er war bei seinem alten Arbeitgeber nicht mehr so zufrieden und schaute sich nach Alternativen um – er wünschte sich einen Arbeitgeber, der das Onboarding ernst nimmt. Er stieß auf d.vinci und rief dann spontan bei Daniela durch. Diese saß im Homeoffice und nahm sich gerne die Zeit, mit Fritz zu schnacken. Daniela fand direkt, dass es gut passen könnte und meldete sich bei der Teamleitung der Entwicklung und erzählte von ihrem positiven Eindruck – fachlich wie auch persönlich. Fritz wollte seinem alten Arbeitgeber aber noch eine Chance geben und meldete sich erstmal nicht mehr bei uns. Daniela bleib hartnäckig und schrieb ihm immer wieder, ganz altmodisch, SMS – es lag keine andere Kontaktmöglichkeit vor. Nach einigen Wochen meldete Fritz sich dann erneut und fragte, ob noch ein Gespräch möglich wäre. Danach ging es recht schnell und Fritz wurde, ohne weitere Probearbeitstage, eingestellt.

3) Chris, UX-Design: Chris hat erst vor Kurzem bei d.vinci angefangen. Der Kontakt kam über unseren Business Developer Marek zustande. d.vinci hatte schon zuvor das Gefühl, dass wir jemandem im Bereich UX brauchen könnten, aber ohne konkrete Vorstellungen. Die Stelle war vor längerer Zeit sogar einmal ausgeschrieben, allerdings haben wir keine:n passende:n Kandidat:in gefunden. Dieses Mal gab es dann ein recht spontanes Treffen im Bistro im Büro zwischen Daniela, Marek, Nina Rahn und Chris. Das Gespräch war total unkompliziert und locker und im Laufe davon wurde klar, dass UX, so wie wir es verstehen, wirklich etwas sein könnte, wovon d.vinci profitieren würde. Es war also vorher gar nicht klar, dass es diese Stelle geben könnte – dies stellte sich erst heraus. Mittlerweile ist Chris schon total gut bei d.vinci angekommen und geht mit seinen Themen voran.

Wir sind total happy, dass sich 2021 trotz remote Zusammenarbeit für uns so positiv entwickelt hat und wir so viele neue d.vincis gewinnen konnten.

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