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		<title>KI im Recruiting: Potenzial statt Hype nutzen</title>
		<link>https://www.dvinci.de/uncategorized/ki-im-recruiting-potenzial-statt-hype-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 10:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI im Recruiting eröffnet Chancen, doch vielen Teams fehlen klare Startpunkte. Erfahre, wie du Potenziale erkennst und den Einsatz sinnvoll vorbereitest.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">KI im Recruiting bezeichnet den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von HR-Aufgaben. Auf der Zukunft Personal Europe sprachen <a href="https://www.linkedin.com/in/jens-bender/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jens Bender</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/sthuma/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sebastian Thuma</a> im Live-Podcast über den Wandel der Erwartungen: Viele überschätzten zunächst das Tempo und unterschätzen heute das Potenzial. Wo kann KI dein Recruiting sinnvoll unterstützen?</p>



<h2 id="h-warum-wird-das-potenzial-von-ki-im-recruiting-oft-unterschatzt" class="wp-block-heading">Warum wird das Potenzial von KI im Recruiting oft unterschätzt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Potenzial von KI im Recruiting wird oft unterschätzt, weil Unternehmen zuerst auf die Geschwindigkeit der Einführung schauen. Im Live-Podcast ordnet Jens Bender ein, dass viele den schnellen Einzug zunächst überschätzt haben. Gleichzeitig sehen viele noch nicht, was sich mit reiferen Technologien verändern kann. Entscheidend ist deshalb der Blick auf konkrete Aufgaben und Voraussetzungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussion über KI pendelt schnell zwischen zwei Erwartungen. Auf der einen Seite steht die Vorstellung, dass neue Werkzeuge kurzfristig ganze Abläufe verändern. Auf der anderen Seite entsteht Enttäuschung, wenn sich dieser Wandel nicht sofort im Tagesgeschäft zeigt. Beides kann den Blick auf die eigentliche Frage verstellen: Welche Aufgaben lassen sich sinnvoll unterstützen, und was muss dafür im Unternehmen vorbereitet werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Recruiting gibt es viele wiederkehrende Tätigkeiten. Dazu zählen beispielsweise Informationen zusammenzuführen, Texte vorzubereiten oder Abläufe im Blick zu behalten. Solche Beispiele sind mögliche Ansatzpunkte für eine Prüfung, keine Aussage darüber, welche konkreten Funktionen ein bestimmtes Produkt bietet. Ob KI tatsächlich hilft, hängt vom jeweiligen Prozess, den verfügbaren Informationen und der Qualität der Ergebnisse ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einordnung aus dem Podcast ist deshalb hilfreich: Der zeitliche Verlauf der Veränderung und ihr langfristiges Potenzial sind zwei verschiedene Fragen. Auch wenn ein Unternehmen heute noch Grundlagen schafft, heißt das nicht, dass KI für die Personalarbeit bedeutungslos bleibt. Es bedeutet vielmehr, dass tragfähige Anwendungsmöglichkeiten vorbereitet werden müssen.</p>



<h2 id="h-welche-grundlagen-braucht-ki-im-recruiting" class="wp-block-heading">Welche Grundlagen braucht KI im Recruiting?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI im Recruiting lässt sich sinnvoller einführen, wenn zuerst Aufgaben, Abläufe, Informationen und Verantwortung geklärt werden. Unternehmen müssen nicht die gesamte Personalarbeit auf einmal verändern. Ein guter Anfang ist ein klar umrissener Anwendungsfall, bei dem das Team den heutigen Prozess kennt und später beurteilen kann, ob die Unterstützung wirklich nützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Podcast greift genau diesen Punkt auf. Viele Unternehmen beschäftigen sich zunächst damit, die Grundlagen für den erfolgreichen Einsatz neuer Technologien zu schaffen. Anbieter arbeiten parallel daran, neue Technologien in bestehende Produkte einzubringen. Für Recruiting-Teams lohnt es sich deshalb, die eigene Ausgangslage in vier Bereichen zu prüfen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Prozess:</strong> Ist der Ablauf klar beschrieben? Gibt es unnötige manuelle Schritte oder Medienbrüche?</li>



<li><strong>Informationen:</strong> Sind die benötigten Daten vollständig, aktuell und für den vorgesehenen Zweck geeignet?</li>



<li><strong>Verantwortung:</strong> Wer prüft Ergebnisse, bearbeitet Ausnahmen und trifft die abschließende Entscheidung?</li>



<li><strong>Ziel:</strong> Woran erkennt das Team, dass die Unterstützung einen echten Unterschied macht?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen helfen, eine Technologieentscheidung mit einem konkreten Recruiting-Bedarf zu verbinden. Sie verhindern außerdem, dass ein Tool eingeführt wird, ohne die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag zu berücksichtigen. Gerade im Recruiting sollte die Perspektive der Kandidat:innen mitgedacht werden. Eine schnellere interne Bearbeitung ist kein Gewinn, wenn Kommunikation dadurch unpersönlicher oder unklarer wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht auch nicht darum, vor dem ersten Test jede Frage abschließend zu beantworten. Wichtig ist, offene Punkte sichtbar zu machen und mit einem begrenzten, nachvollziehbaren Anwendungsfall zu beginnen. So kann das Team Erfahrungen sammeln, ohne gleich den gesamten Prozess umzustellen.</p>



<h2 id="h-wie-konnen-recruiting-teams-erste-ki-anwendungsfalle-prufen" class="wp-block-heading">Wie können Recruiting-Teams erste KI-Anwendungsfälle prüfen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erster KI-Anwendungsfall sollte klein, klar begrenzt und überprüfbar sein. Wähle eine wiederkehrende Aufgabe, beschreibe den bisherigen Ablauf und lege fest, wer die Ergebnisse kontrolliert. Danach kann das Team in einem überschaubaren Test prüfen, ob die Unterstützung Zeit spart, die Qualität wahrt und zur Candidate Experience passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein möglicher Startpunkt ist eine Aufgabe, die häufig anfällt und bei der ein Mensch das Ergebnis verlässlich prüfen kann. Das Team kann zum Beispiel untersuchen, ob ein Werkzeug bei der Vorbereitung von Texten oder beim Strukturieren vorhandener Informationen nützlich ist. Entscheidend ist, dass die konkrete Anwendung zu den internen Regeln und den verfügbaren Daten passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Test sollte das Team den bisherigen Ablauf kurz festhalten. Wie lange dauert die Aufgabe heute? Welche Schritte erfordern fachliche Einschätzung? Wo entstehen Fehler oder Rückfragen? Diese Ausgangslage muss nicht kompliziert dokumentiert werden. Eine gemeinsame Beschreibung reicht oft, um später Veränderungen besser einzuordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tests sollte die Kontrolle beim Team bleiben. Recruiter:innen prüfen, ob Ergebnisse fachlich stimmen, ob Informationen fehlen und ob die Formulierung für Kandidat:innen angemessen ist. Bei Entscheidungen, die Menschen unmittelbar betreffen, ist eine verantwortliche menschliche Prüfung besonders wichtig. Das Ergebnis des Tests kann auch sein, dass ein Anwendungsfall noch nicht geeignet ist. Diese Erkenntnis ist ebenfalls wertvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Test hilft eine kurze gemeinsame Auswertung. Hat die Unterstützung eine Aufgabe tatsächlich erleichtert? Musste das Team viel nacharbeiten? Hat sich die Kommunikation verändert? Aus den Antworten lässt sich ableiten, ob sich ein nächster Test lohnt oder zunächst Prozessgrundlagen verbessert werden sollten.</p>



<h2 id="h-welche-rolle-spielt-recruiting-software-beim-ki-einsatz" class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt Recruiting-Software beim KI-Einsatz?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiting-Software ist nicht automatisch KI. Ein digitales Bewerbermanagement kann jedoch dabei helfen, Recruiting-Abläufe strukturiert abzubilden und die Ausgangslage für mögliche Unterstützungsansätze besser zu verstehen. So kann ein Team gezielter prüfen, welche Schritte digital unterstützt werden sollen und wo persönliche Einschätzung wichtig bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kernprodukt von d.vinci ist das Talent Acquisition Cockpit (TAC). Für Recruiter:innen ist bei der Beschäftigung mit KI vor allem eine nüchterne Einordnung wichtig: Erst den Prozess und den konkreten Bedarf betrachten, dann beurteilen, welche Unterstützung sinnvoll sein könnte. Aus dem im Podcast genannten allgemeinen Trend lassen sich keine Aussagen über bestimmte KI-Funktionen oder Produktversprechen ableiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größenordnung digitaler HR-Prozesse zeigt sich auch in den internen d.vinci-Unternehmensdaten für 2025: d.vinci weist 621 Bewerbermanagement-Installationen, 252 Onboarding-Installationen und 117.071 aktive Nutzer:innen aus. Diese Kennzahlen beschreiben den Einsatz digitaler Lösungen. Sie belegen nicht die Wirksamkeit von KI. Sie machen aber deutlich, dass Recruiting und Onboarding aus vielen Abläufen bestehen, die Unternehmen strukturiert betrachten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für d.vinci bedeutet das, Recruiter:innen bei der digitalen Abbildung ihrer Recruiting-Prozesse zu unterstützen. Der konkrete Mehrwert eines möglichen KI-Einsatzes sollte anschließend anhand des jeweiligen Anwendungsfalls geprüft werden. Dazu gehören klare Verantwortlichkeiten, eine passende Prozessgestaltung und ein Blick auf die Erfahrung von Kandidat:innen. So bleibt die Technologie Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck.</p>



<h2 id="h-fazit-ki-im-recruiting-beginnt-mit-dem-richtigen-anwendungsfall" class="wp-block-heading">Fazit: KI im Recruiting beginnt mit dem richtigen Anwendungsfall</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI im Recruiting muss nicht mit einem großen Veränderungsprojekt starten. Der Live-Podcast mit Jens Bender und Sebastian Thuma macht deutlich, dass Unternehmen den zeitlichen Verlauf der Entwicklung anfangs überschätzt haben könnten, während sie das langfristige Potenzial weiterhin unterschätzen. Für Recruiting-Teams liegt der nächste Schritt darin, konkrete Aufgaben und die nötigen Grundlagen in den Blick zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Starte mit einer wiederkehrenden Aufgabe. Kläre, welche Informationen und Verantwortlichkeiten dafür nötig sind. Prüfe Ergebnisse sorgfältig und beziehe die Candidate Experience in die Bewertung ein. So entsteht ein realistischer Weg vom allgemeinen KI-Interesse zu einer sinnvollen Anwendung im Recruiting.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, schau dir den Live-Podcast mit Jens Bender und Sebastian Thuma auf YouTube an oder hör die Aufnahme auf Spotify. Ergänze vor der Veröffentlichung die direkten Links zu den Plattformen.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Employer Branding: Warum Qualität vor Bewerbungsmenge geht</title>
		<link>https://www.dvinci.de/news/employer-branding-warum-qualitaet-vor-bewerbungsmenge-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 13:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=41440</guid>

					<description><![CDATA[<p>Employer Branding hilft dir, passende Talente mit klaren Botschaften zu erreichen. Erfahre, wie Stellenanzeigen und Mitarbeitendenstimmen dabei helfen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Employer Branding ist die bewusste Gestaltung dessen, wie Bewerber:innen und Mitarbeitende ein Unternehmen als Arbeitgeber erleben. Es hilft Recruiter:innen, passende Talente mit klaren Botschaften zu erreichen und ihnen ein glaubwürdiges Bild vom Unternehmen zu vermitteln. Auf der Zukunft Personal Europe haben wir dazu mit Recruiting- und Employer-Branding-Expertin <a href="https://www.linkedin.com/in/johanna-geisler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Johanna Geisler</a> gesprochen. Im Live-Podcast teilte sie ihre Insights dazu, wie konkrete Stellenanzeigen, ein wertschätzender Recruitingprozess und authentische Mitarbeitendenstimmen die Arbeitgebermarke stärken. Ihre zentrale Frage an Recruiter:innen lautet: Ist eure Stellenanzeige konkret genug für die Zielgruppe, die ihr erreichen möchten? Denn viele Bewerbungen sind nicht automatisch die richtigen Bewerbungen. Entscheidend ist, dass Menschen verstehen, was sie erwartet und warum die Stelle zu ihnen passen könnte.</p>



<h2 id="h-warum-sind-viele-bewerbungen-nicht-automatisch-ein-erfolg" class="wp-block-heading">Warum sind viele Bewerbungen nicht automatisch ein Erfolg?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Bewerbungen sind nicht automatisch ein Recruiting-Erfolg. Entscheidend ist, ob Bewerber:innen zur Rolle passen und ihre Erwartungen zum Angebot. Eine zu allgemeine Stellenanzeige kann Reichweite erzeugen, aber auch viele unpassende Bewerbungen. Für Recruiter:innen bedeutet das zusätzlichen Sichtungsaufwand, ohne dass passende Kandidat:innen schneller gefunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johanna Geisler empfiehlt, zunächst die eigene Kommunikation zu prüfen: Sind Aufgaben, Anforderungen und Rahmenbedingungen klar genug beschrieben? Denn Kandidat:innen bewerben sich oft parallel bei mehreren Unternehmen. Gerade in der Angebotsphase zählen deshalb neben Schnelligkeit auch persönliche und verlässliche Rückmeldungen.</p>



<h2 id="h-wie-wird-eine-stellenanzeige-konkreter" class="wp-block-heading">Wie wird eine Stellenanzeige konkreter?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine konkrete Stellenanzeige beschreibt die Aufgaben, entscheidenden Anforderungen und Rahmenbedingungen einer Rolle. Sie richtet sich an eine erkennbare Zielgruppe, statt möglichst vielen Menschen gleichzeitig gefallen zu wollen. So können Bewerber:innen besser einschätzen, ob die Stelle zu ihrer Erfahrung und ihren Erwartungen passt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für eine konkrete Anzeige bieten sich diese Schritte an:</li>



<li>Die typischen Aufgaben werden so beschrieben, dass der Arbeitsalltag erkennbar wird.</li>



<li>Die Muss-Anforderungen werden von Fähigkeiten getrennt, die sich im Job entwickeln lassen.</li>



<li>Angaben zu Arbeitsort, Arbeitszeit, Gehalt und Einarbeitung werden, soweit möglich, transparent ergänzt.</li>



<li>Die Anzeige wird vor der Veröffentlichung laut vorgelesen. Formulierungen, die im persönlichen Gespräch unnatürlich klingen, werden überarbeitet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Feinschliff lohnt sich ein kurzer Abgleich mit der Führungskraft und einer Person aus dem Team. Welche Aufgaben prägen eine normale Woche? Welche Anforderungen sind wirklich unverzichtbar, und was lässt sich lernen? Floskeln wie „dynamisches Umfeld“ sollten durch konkrete Beispiele ersetzt werden. So hilft die Anzeige der Zielgruppe, eine fundierte Entscheidung zu treffen, und dem Recruitingteam, Erwartungen früh abzugleichen.</p>



<h2 id="h-wie-bleibt-employer-branding-im-gesamten-recruitingprozess-spurbar" class="wp-block-heading">Wie bleibt Employer Branding im gesamten Recruitingprozess spürbar?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Employer Branding zeigt sich in jedem Kontakt mit Bewerber:innen. Nach der Bewerbung sollten sie wissen, was als Nächstes passiert, wann sie mit einer Rückmeldung rechnen können und an wen sie sich bei Fragen wenden dürfen. Klare Kommunikation schafft Orientierung und wirkt glaubwürdiger als allgemeine Versprechen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für einen verlässlichen Ablauf sollten folgende Punkte geklärt sein:</li>



<li>Die Eingangsbestätigung erklärt verständlich, was als Nächstes passiert.</li>



<li>Verzögerungen werden transparent kommuniziert.</li>



<li>Bewerber:innen wissen, wer am Gespräch teilnimmt und wann sie mit einer Rückmeldung rechnen können.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine Absage prägt den Eindruck vom Unternehmen. Im Team sollte vereinbart werden, wer Kandidat:innen nach den einzelnen Schritten informiert und bei Verzögerungen übernimmt. So bleibt der Prozess verbindlich, auch wenn mehrere Personen an der Auswahl beteiligt sind.</p>



<h2 id="h-wie-konnen-mitarbeitende-die-arbeitgebermarke-glaubwurdig-mitgestalten" class="wp-block-heading">Wie können Mitarbeitende die Arbeitgebermarke glaubwürdig mitgestalten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mitarbeitende stärken die Arbeitgebermarke, wenn sie freiwillig und in ihrer eigenen Stimme über den Arbeitsalltag sprechen. Corporate Influencing, also die Kommunikation von Mitarbeitenden als persönliche Unternehmensstimmen, braucht dafür klare Unterstützung und eingeplante Zeit. Als zusätzliche Pflichtaufgabe verliert es schnell an Priorität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johanna Geisler empfiehlt, zuerst nach Interessierten zu fragen und mit einer kleinen Gruppe zu starten. Im Podcast nennt sie als Beispiel, aus zehn Interessierten zunächst fünf für einen Pilot auszuwählen. Sie weist außerdem darauf hin, dass gute Beiträge zwei bis vier Stunden pro Woche beanspruchen können. Unternehmen sollten diese Zeit realistisch einplanen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl sollte unterschiedliche Bereiche und Rollen sichtbar machen, nicht nur Recruiting, Marketing oder Vertrieb. Mitarbeitendenstimmen können auf LinkedIn, der Karriereseite oder in Stellenanzeigen eingesetzt werden. So entstehen mehrere authentische Einblicke, ohne für jeden Kanal völlig neue Inhalte zu produzieren.</p>



<h2 id="h-wie-unterstutzt-d-vinci-recruiter-innen-dabei" class="wp-block-heading">Wie unterstützt d.vinci Recruiter:innen dabei?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bewerbermanagementsystem wie das d.vinci Talent Acquisition Cockpit unterstützt Recruitingteams dabei, Bewerbungen und Prozessschritte strukturiert zu verwalten. So können Recruiter:innen den Bearbeitungsstand überblicken und offene Rückmeldungen erkennen. Das System schafft Ordnung im Prozess, ersetzt aber weder konkrete Stellenanzeigen noch die persönliche Kommunikation mit Kandidat:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt mehr Raum, den Recruitingprozess bewusst aus Sicht der Bewerber:innen zu gestalten. Entscheidend ist, dass die Informationen und Rückmeldungen im Kontakt mit Kandidat:innen klar und verlässlich sind. Technologie kann den Ablauf unterstützen, die Arbeitgebermarke entsteht durch das tatsächliche Erleben im Unternehmen.</p>



<h2 id="h-fazit-employer-branding-beginnt-mit-klarheit" class="wp-block-heading">Fazit: Employer Branding beginnt mit Klarheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Employer Branding beginnt mit einer klaren Stellenanzeige, verlässlicher Kommunikation und authentischen Einblicken durch Mitarbeitende. Ein erster Schritt ist die Frage, ob die Botschaften zur Zielgruppe passen und ob der Bewerbungsprozess hält, was die Anzeige verspricht. So wird die Arbeitgebermarke im Kontakt mit Bewerber:innen erlebbar.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>d.vinci Rebranding: Klarheit, die inspiriert </title>
		<link>https://www.dvinci.de/news/d-vinci-rebranding-klarheit-die-inspiriert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=41382</guid>

					<description><![CDATA[<p>d.vinci entwickelt sein Branding weiter: klarer, mutiger und menschlicher. Erfahre, warum die Haltung bleibt und was unser neues Brand Design sichtbar macht. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit 1987 begleitet d.vinci Unternehmen dabei, Recruiting klarer, verlässlicher und wirksamer zu gestalten. 2025 wurden über die d.vinci Plattform 4.118.188 Bewerbungen verarbeitet. Diese Entwicklung zeigt, wie groß die Verantwortung hinter digitalen Recruiting Prozessen ist. Hinter jeder Bewerbung, jedem Termin und jeder Kennzahl steht ein Mensch. Das neue d.vinci Branding macht genau diese Verbindung sichtbar. Das ist kein Neustart. Es ist eine Weiterentwicklung mit mehr Klarheit, Charakter und menschlicher Nähe.&nbsp;</p>



<h2 id="h-warum-entwickelt-d-vinci-sein-branding-weiter-nbsp" class="wp-block-heading"><strong>Warum entwickelt d.vinci sein Branding weiter?</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das d.vinci Rebranding macht sichtbar, wie sich das Unternehmen entwickelt hat. Aus einzelnen Recruiting Lösungen ist ein ganzheitlicher Partner für die Talent Acquisition Journey geworden. Der neue Auftritt schafft Orientierung und zeigt, wie Technologie im Hintergrund für bessere Prozesse und mehr Zeit für persönliche Entscheidungen sorgt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiting ist komplexer geworden. Mehr Beteiligte, Kanäle und Daten müssen koordiniert werden. Gleichzeitig erwarten&nbsp;Bewerber:innen&nbsp;schnelle Antworten und persönliche Kommunikation.&nbsp;Recruiter:innen&nbsp;brauchen deshalb Systeme, die Informationen bündeln, Abläufe vereinfachen und ihnen im Alltag Sicherheit geben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">2025 wurden über die d.vinci Plattform 4.118.188 Bewerbungen verarbeitet. Hinter jeder davon steht ein Mensch. Technologie darf diese Individualität nicht überdecken. Sie soll administrative Aufgaben reduzieren, damit mehr Raum für Gespräche, Vertrauen und gute Entscheidungen entsteht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der bisherige Auftritt hat die Größe und Entwicklung von d.vinci nicht immer vollständig gezeigt.&nbsp;Jetzt&nbsp;tritt&nbsp;d.vinci&nbsp;selbstbewusster auf, ohne Herkunft oder Vertrautheit aufzugeben.&nbsp;</p>



<h2 id="h-was-macht-nbsp-das-brand-design-nbsp-sichtbar-nbsp" class="wp-block-heading"><strong>Was macht&nbsp;das Brand Design&nbsp;sichtbar?</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Brand Design<strong>&nbsp;</strong>verbindet die gewachsene Kompetenz von d.vinci mit einem klareren und menschlicheren Auftritt. Das vertraute d. bleibt bestehen. Ein neues Signet aus&nbsp;dem gewohnten&nbsp;d. und&nbsp;einem&nbsp;Herz sowie der Fingerabdruck machen sichtbar, wofür d.vinci steht: für Technologie mit menschlichem Maßstab.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Signet greift die Haltung hinter „we&nbsp;love&nbsp;HR“ auf. Das Herz steht für Nähe, Zugewandtheit und die Überzeugung, dass Recruiting mehr ist als ein digitaler Prozess.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fingerabdruck wird zum zentralen Markenzeichen. Er steht für Individualität und Unverwechselbarkeit. Zugleich bringt er eine haptische Ebene in die digitale Welt. Hinter jeder Bewerbung, jedem Prozess und jeder Kennzahl bleibt ein einzigartiger Mensch sichtbar.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verbindet das Motiv zwei Seiten des Recruitings: Automatisierte Abläufe schaffen Struktur und sparen Zeit. Die gewonnene Zeit gehört den Gesprächen und Beziehungen, die nicht automatisiert werden sollten. Die neue Farbwelt wirkt wärmer und energiegeladener, bleibt aber klar mit d.vinci verbunden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Je besser das Digitale im Hintergrund funktioniert, desto mehr Zeit entsteht für die menschlichen Momente, die Recruiting ausmachen.</strong>&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der neue Designauftritt ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer Marke. Er gibt unserer Positionierung mehr Klarheit und bringt stärker zum Ausdruck, wofür d.vinci seit fast 40 Jahren steht: Für menschliche Momente, die zählen. Unser Anspruch ist es, unsere lange Geschichte mit einem klaren Blick nach vorne zu verbinden und das was uns ausmacht, auch visuell erlebbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tabea Wilken, Head of Marketing, d.vinci</p>
</blockquote>



<h2 id="h-was-bleibt-unverandert-nbsp" class="wp-block-heading"><strong>Was bleibt unverändert?</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gestaltung entwickelt sich weiter, die Haltung bleibt. d.vinci sieht den Menschen, schafft Wirkung, denkt voraus, ist verlässlich und redet Klartext. Diese fünf Grundsätze bestimmen weiterhin die Zusammenarbeit, die Produkte und die Kommunikation.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wir sehen den Menschen.</strong>&nbsp;Persönlicher Service und Kommunikation auf Augenhöhe gehören zu jeder guten Lösung.&nbsp;</li>



<li><strong>Wir schaffen Wirkung.</strong>&nbsp;Unsere Lösungen sollen den Recruiting Alltag konkret verbessern.&nbsp;</li>



<li><strong>Wir denken voraus.</strong>&nbsp;Wir verbinden die Neugier eines Start-ups mit der Erfahrung aus Jahrzehnten.&nbsp;</li>



<li><strong>Auf uns ist Verlass.</strong>&nbsp;Stabile Systeme, Qualität und ehrliche Kommunikation schaffen Vertrauen.&nbsp;</li>



<li><strong>Wir reden Klartext.</strong>&nbsp;Wir benennen Chancen und Grenzen verständlich und machen keine Versprechen, die wir nicht halten können.&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Haltung zeigt sich in einer integrierten Talent Acquisition Journey, persönlicher Beratung und verlässlicher Qualität. d.vinci ist seit 1987 in Hamburg verwurzelt, inhabergeführt und hält Daten ausschließlich in Deutschland.&nbsp;</p>



<h2 id="h-was-bedeutet-das-fur-nbsp-recruiter-innen-nbsp" class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet das für&nbsp;Recruiter:innen?</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiter:innen&nbsp;erhalten keine neue Produktwelt, sondern ein klareres Bild davon, wie d.vinci sie unterstützt. Die Marke verbindet integrierte Lösungen, persönliche Beratung und transparente Prozesse. So entsteht Orientierung im Recruiting Alltag und mehr Zeit für individuelle Gespräche.&nbsp;</p>



<h2 id="h-fazit-nicht-alles-neu-aber-deutlich-mehr-d-vinci-nbsp" class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Nicht alles neu, aber deutlich mehr d.vinci</strong>&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Brand Design&nbsp;erzählt die Entwicklung von d.vinci als ganzheitlichem Partner für die Talent Acquisition Journey. Das vertraute d. bleibt. Signet, Fingerabdruck und Farbwelt geben der Marke mehr Charakter und Präsenz.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Markenzweck bleibt:&nbsp;<strong>Für menschliche Momente, die zählen.</strong>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Markenversprechen lautet:&nbsp;<strong>Klarheit, die inspiriert.</strong>&nbsp;</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recruiting-Landingpages: Der Schlüssel zur Sichtbarkeit</title>
		<link>https://www.dvinci.de/karriereseite/recruiting-landingpages-der-schluessel-zur-sichtbarkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriereseite]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=41063</guid>

					<description><![CDATA[<p>Recruiting-Landingpages sprechen genau deine Zielgruppe an und ergänzen die allgemeine Karriereseite. So werden sie neben Google auch bei ChatGPT und Co. gefunden. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Pflegekraft tippt heute Abend in ChatGPT: „Pflegejobs in München, wer sucht gerade?&#8220; Die Antwort, die sie bekommt, hängt davon ab, was die KI über euch als Arbeitgeber weiß. Genau hier liegt die eigentliche Herausforderung hinter Recruiting-Landingpages. Talente fragen heute nicht mehr nur Jobbörsen, sondern direkt ChatGPT oder Google, und erwarten eine Antwort, die genau zu ihrer Frage passt. Das gilt für Pflegekräfte genauso wie für Azubis,&nbsp;Quereinsteiger:innen&nbsp;oder&nbsp;IT-Spezialist:innen. Wer ihnen dort keine passende Antwort liefert, existiert für sie schlicht nicht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum findet deine Karriereseite nicht die richtigen&nbsp;Bewerber:innen?&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">KI-Systeme funktionieren anders als klassische Suchmaschinen. Sie suchen keine Liste von Ergebnissen, sondern eine Antwort auf genau die Frage, die gestellt wurde. Eine allgemeine Karriereseite bleibt trotzdem wichtig, sie stellt euer Unternehmen als Ganzes vor und ist ein guter Touchpoint fürs&nbsp;Employer&nbsp;Branding. Für die gezielte Suche reicht sie allein aber nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wird künftig noch wichtiger: Laut Gartner wird das Suchvolumen klassischer Suchmaschinen bis 2028 um 50 Prozent oder mehr zurückgehen, weil immer mehr Menschen direkt KI-Systeme fragen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund liegt im sogenannten Gießkannen-Ansatz: Eine Seite, die alle ansprechen soll, ist für niemanden wirklich relevant. Weder für Google noch für KI-Systeme und schon gar nicht für die Person, die gerade eine konkrete Frage hat.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sprichst du mit einer Landingpage genau eine Zielgruppe an?&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiting-Landingpages funktionieren, wenn sie genau eine Person in genau einer Lebenssituation ansprechen. Statt einer Karriereseite für alle brauchst du dedizierte Seiten.&nbsp;Genau das erhöht Relevanz und&nbsp;Conversion.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis lohnt sich das besonders für ein paar wiederkehrende Szenarien, zum Beispiel:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Azubi-Recruiting und Ausbildungsmessen&nbsp;</li>



<li>Mehrere Standorte mit jeweils eigenem lokalem Bezug&nbsp;</li>



<li>Berufsgruppen mit sehr unterschiedlichen Erwartungen,&nbsp;beispielsweise&nbsp;im Gesundheitswesen&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Landingpages sind damit nicht nur ein SEO-Hebel, sondern der direkteste Weg in die GEO-Sichtbarkeit. Laut einer Analyse von Growth Memo aus dem Jahr 2026 stammen 44,2 Prozent aller KI-Zitierungen aus den ersten 30 Prozent eines Textes. Eine fokussierte Landingpage, die sofort auf den Punkt kommt, hat hier klar die Nase vorn gegenüber einer allgemeinen Seite.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie unterstützt d.vinci dich beim Aufbau von Recruiting-Landingpages?&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">d.vinci macht Recruiting-Landingpages ohne Agentur und ohne Programmierung möglich. Neue Seiten entstehen direkt im System, mit SEO-freundlicher URL-Struktur und eingebetteten offenen Stellen. Eine Schnellbewerbung mit minimalen Feldern läuft mobil optimiert und jede Bewerbung lässt sich eindeutig einer Maßnahme, einem Kanal oder einem Event zuordnen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Recruiting-Software, die seit 1987 in Hamburg entwickelt wird und heute von über 117.000 aktiven&nbsp;Nutzer:innen&nbsp;eingesetzt wird, ist d.vinci tief mit dem Alltag von HR-Teams vertraut.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer alle ansprechen will, spricht am Ende niemanden an.&nbsp;Genau deshalb lohnt sich der Blick auf Recruiting-Landingpages, als Ergänzung zu eurer Karriereseite. Und wenn heute Abend wieder jemand in ChatGPT nach einem Job in deiner Stadt fragt, sollte&nbsp;dein Unternehmen&nbsp;als Antwort&nbsp;auftauchen<s>&nbsp;</s>.&nbsp;</p>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Klare Sicht im Recruiting: Warum Überblick kein Nice-to-have ist </title>
		<link>https://www.dvinci.de/ta-cockpit/klare-sicht-im-recruiting-warum-ueberblick-kein-nice-to-have-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TA-Cockpit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne Überblick verlieren Recruiter:innen täglich wertvolle Zeit. Das d.vinci Cockpit schafft klare Sicht: individuell, sofort und auf einen Blick.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer ein Projekt leitet, öffnet morgens sein Dashboard. Status, offene Aufgaben, nächste Schritte: alles auf einen Blick. Im Projektmanagement ist das längst selbstverständlich. Im Recruiting oft noch nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist Recruiting nichts anderes als ein komplexes, laufendes Projekt. Mit vielen Beteiligten, klaren Phasen und einem Ziel: die richtige Person zur richtigen Zeit einstellen.&nbsp;Recruiter:innen&nbsp;starten jeden Morgen mit derselben Frage: Was läuft gerade? Neue Bewerbungen? Offene Termine? Wer ist noch im Onboarding? Die Antworten liegen&nbsp;häufig&nbsp;irgendwo. Verteilt auf verschiedene Ansichten und Tools. Bevor der erste echte Gedanke gefasst ist, ist die erste Stunde schon weg.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein persönliches Organisationsproblem. Es ist ein strukturelles. Was im Projektmanagement ein zentrales Dashboard löst, fehlt im Recruiting noch zu oft.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt eine zentrale Steuerzentrale im Recruiting wirklich? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Steuerzentrale bedeutet: nicht suchen, sondern sehen. Alle relevanten Informationen kommen an einem Ort zusammen, sofort beim Einloggen. Welche Stellen haben Bewerbungseingang? Wo stehen Gespräche an? Was liegt noch offen? Der Überblick ist da. Ohne Umwege.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das d.vinci Talent Acquisition Cockpit steht für einen ganzheitlichen Ansatz im Recruiting. Von der ersten Reichweite bis zum letzten Tag im Onboarding. Doch der stärkste Hebel sitzt oft dort, wo der Prozess am dichtesten ist: im aktiven Recruiting. Wenn Bewerbungen reinkommen, Gespräche koordiniert werden, Entscheidungen fallen und neue Mitarbeitende eingearbeitet werden. Genau hier setzt das Cockpit in d.vinci an. Es ist die persönliche Steuerzentrale für genau diese Phase. Der Ort, an dem der Überblick entsteht, der&nbsp;Recruiter:innen&nbsp;wirklich handlungsfähig macht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">So sieht klare Sicht in der Praxis aus </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Cockpit zeigt beim Start genau das, was für die jeweilige Person relevant ist: aktuelle Bewerbungseingänge, anstehende Termine, offene Aufgaben und den Stand&nbsp;laufender Onboardings. Alles auf einen Blick.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="656" src="https://www.dvinci.de/wp-content/uploads/2026/07/Cockpit-dvinci-Screenshot-1024x656.png" alt="" class="wp-image-41050" srcset="https://www.dvinci.de/wp-content/uploads/2026/07/Cockpit-dvinci-Screenshot-1024x656.png 1024w, https://www.dvinci.de/wp-content/uploads/2026/07/Cockpit-dvinci-Screenshot-300x192.png 300w, https://www.dvinci.de/wp-content/uploads/2026/07/Cockpit-dvinci-Screenshot-768x492.png 768w, https://www.dvinci.de/wp-content/uploads/2026/07/Cockpit-dvinci-Screenshot-1536x985.png 1536w, https://www.dvinci.de/wp-content/uploads/2026/07/Cockpit-dvinci-Screenshot-2048x1313.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Widgets angezeigt werden, wo sie&nbsp;sitzen&nbsp;und was ausgeblendet wird: Das entscheidet jede Person für sich. Nicht eine Ansicht für alle, sondern klare&nbsp;und individuelle&nbsp;Sicht für jede und jeden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übersicht&nbsp;im Recruiting ist keine Frage des Komforts. Sie ist die Voraussetzung dafür, gute Entscheidungen schnell treffen zu können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Skills-Based Hiring: Wenn Fähigkeiten wichtiger werden als Lebensläufe</title>
		<link>https://www.dvinci.de/recruitingspot/skills-based-hiring/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvinci_lara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recruitingspot]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=40852</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lebensläufe verlieren an Bedeutung – entscheidend sind heute die Fähigkeiten, die Menschen wirklich mitbringen. Skills-Based Hiring verändert, wie Unternehmen Talente bewerten: fairer, objektiver und zukunftsorientierter. Warum dieser Ansatz so viel Potenzial hat und wie er bei d.vinci bereits gelebt wird.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Warum Recruiting jetzt neu gedacht werden muss</p>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiting verändert sich. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ziemlich grundlegend. Klassische Lebensläufe, beeindruckende Titel und steile Karrieren verlieren zunehmend an Bedeutung, denn entscheidend ist, was Menschen wirklich können. Immer mehr Unternehmen blicken bei Bewerbungen also nicht mehr zuerst auf die chronologische Vita, sondern auf das, was zählt: <strong>Skills</strong>. Genau hier setzt <em>Skills-Based Hiring</em> an – ein Ansatz, der sowohl für Arbeitgeber:innen als auch für Bewerbende enorme Chancen bietet.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Was bedeutet Skills-Based Hiring?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Skills-Based Hiring verschiebt sich der Fokus im gesamten Recruiting-Prozess. Statt sich an formalen Abschlüssen, Jobtiteln oder bisherigen Branchenzugehörigkeiten zu orientieren, stehen <strong>Fähigkeiten, Erfahrungen und Potenziale</strong> im Mittelpunkt. Es geht darum, Menschen einzustellen, die eine Aufgabe erfolgreich erfüllen können, unabhängig davon, ob sie den „passenden“ Karriereweg gegangen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt erst einmal logisch, ist aber tatsächlich ein grundlegender Paradigmenwechsel. Denn damit wird die Art und Weise, wie Unternehmen Talente bewerten, deutlich objektiver und zukunftsorientierter.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Warum der Ansatz so attraktiv ist</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitswelt hat sich verändert und mit ihr auch die Anforderungen an Bewerber:innen. Gerade in einer Zeit, in der viele Positionen keine geradlinigen Lebensläufe mehr verlangen, sondern Transferfähigkeit, Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit, wird Skills-Based Hiring zu einem echten Erfolgsfaktor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Ansatz hat gleich mehrere Vorteile:</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Objektivere Bewertung:</strong> Statt sich von Äußerlichkeiten wie Titeln oder Unternehmensnamen leiten zu lassen, werden tatsächliche Kompetenzen bewertet. Das schafft Fairness und Transparenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Mehr Chancen für ungewöhnliche Lebensläufe:</strong> Wer etwa über Quereinstiege, autodidaktisches Lernen oder praktische Erfahrungen überzeugt, hat beim Skills-Based Hiring deutlich bessere Chancen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Bessere Vergleichbarkeit:</strong> Talente können anhand von messbaren oder beobachtbaren Fähigkeiten verglichen werden, unabhängig von bisherigen Positionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Bessere Passung:</strong> Am Ende zählt, wer die Aufgabe wirklich erfolgreich erledigen kann. Unternehmen gewinnen dadurch Mitarbeitende, die nachhaltig performen und sich schneller ins Team integrieren.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Praxisbeispiel: So könnte es aussehen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Unternehmen sucht eine:n Data Analyst:in. Früher standen auf der Liste:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirtschaftsinformatik-Studium</li>



<li>drei Jahre Berufserfahrung</li>



<li>Excel-Expertise</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Heute fragt man: Kann die Person Daten analysieren, Muster erkennen und Handlungsempfehlungen ableiten, egal, wie sie das gelernt hat?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob durch ein Studium, eine Online-Weiterbildung oder eigene Projekte spielt weniger eine Rolle, solange die Skills stimmen. So öffnet Skills-Based Hiring Türen für Menschen, die den klassischen Weg vielleicht nie gegangen wären, aber in ihrem Job wirklich gut sind.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Skills statt Titel – ein Wandel mit Wirkung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Wandel hat auch positive Nebeneffekte auf die Unternehmenskultur. Wenn Teams auf Basis von Fähigkeiten zusammengesetzt werden, entstehen vielfältigere Gruppen: mit unterschiedlichen Perspektiven, Biografien und Denkansätzen. Das stärkt Kreativität, Innovation und Problemlösefähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hilft das Skills-Based Hiring, den Fachkräftemangel abzufedern. Denn wer bisher durch formale Kriterien durchs Raster fiel, bekommt nun eine faire Chance.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Skills-Based Hiring als Weiterentwicklung, nicht Ersatz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Skills-Based Hiring zunehmend Aufmerksamkeit bekommt, sollte man den Ansatz nicht als radikalen Bruch mit der Vergangenheit sehen sondern als evolutionäre Weiterentwicklung. Früher galten Abschlüsse, Zertifikate und Berufstitel oft als verlässlichste Indikatoren für Kompetenz. Heute erkennen viele Unternehmen, dass diese formalen Nachweise nur einen Teil des Gesamtbildes darstellen. Skills-Based Hiring erweitert die Perspektive, es ersetzt den Lebenslauf nicht, sondern ergänzt ihn. Denn Ausbildung, Erfahrung und Soft Skills bilden gemeinsam das, was jemanden wirklich erfolgreich macht. Der entscheidende Unterschied liegt im Fokus: Statt <em>wo</em> jemand gelernt hat, rückt stärker in den Mittelpunkt, <em>was</em> jemand kann und <em>wie</em> diese Fähigkeiten im Arbeitsalltag wirken. So entsteht ein ausgewogeneres, zukunftsfähiges Bild des Talents.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Was Unternehmen jetzt tun können</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen, die auf Skills-Based Hiring setzen möchten, sollten drei Dinge angehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Kompetenzprofile erstellen:</strong> Welche Skills sind wirklich erfolgskritisch für eine Position? Diese müssen klar definiert und mit objektiven Kriterien hinterlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Assessments &amp; Tests nutzen:</strong> Praxisnahe Aufgaben, Fallstudien oder technische Checks helfen, Fähigkeiten messbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Strukturiert interviewen:</strong> Fragen sollten sich an realen Aufgaben orientieren, nicht an Lebenslaufstationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer diese Schritte berücksichtigt, kann Recruitingprozesse nicht nur gerechter, sondern auch erfolgreicher gestalten.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Wie Skills intern Türen öffnen: Beispiele von d.vinci</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei d.vinci zeigt sich, wie zentral Skills für berufliche Entwicklungschancen geworden sind. Unsere Kolleg:innen beweisen, dass Weiterentwicklung längst nicht immer einen neuen Arbeitgeber braucht,&nbsp; sondern oft in den eigenen Reihen beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So hat <strong>Franzi</strong>, nach fast sieben Jahren im Marketing, sich im Frühsommer 2023 bewusst für einen Wechsel ins Team <em>People &amp; Culture</em> entschieden. Ihre kommunikativen Fähigkeiten, ihr Verständnis für Unternehmenskultur und ihre Erfahrung mit interner Markenarbeit haben ihr den Weg für diese neue Rolle geebnet.<br>Auch <strong>Levke</strong> hat diesen Schritt gemacht – vom Mediateam ins <em>Produktmanagement</em> unseres d.vinci Multipostings. Ihre analytische Stärke, ihre Produktkenntnis und ihr Gespür für Nutzerbedürfnisse waren dabei ausschlaggebend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Geschichten zeigen: Skills öffnen Türen – nicht nur beim Einstieg, sondern besonders in der Weiterentwicklung innerhalb eines Unternehmens.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Fazit: Mehr Zukunft für Talent durch Skills</p>



<p class="wp-block-paragraph">Skills-Based Hiring ist mehr als ein Trend. Es ist die logische Antwort auf eine Arbeitswelt, die sich immer schneller verändert. Es bringt genau das zusammen, was modernes Recruiting braucht: Objektivität, Diversität und Fairness.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende zählt nicht, was im Lebenslauf steht – sondern was jemand wirklich kann. Und das ist eine ziemlich gute Entwicklung für alle.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Employee Experience &#038; Talent Retention</title>
		<link>https://www.dvinci.de/recruitingspot/employee-experience-talent-retention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dvinci_lara]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recruitingspot]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=40843</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gute Employee Experience entsteht nicht zufällig. Sie entsteht, wenn Kultur, Feedback und Entwicklung zusammenwirken.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Warum die Gestaltung der Employee Experience über die Zukunft deiner Talente entscheidet</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten von Fachkräftemangel, Wertewandel und Sinnsuche wird die Employee Experience (kurz EX) zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die verstehen, wie sich Mitarbeitende wirklich fühlen und was sie brauchen, um bleiben zu wollen, sichern sich langfristig ihre wichtigste Ressource: engagierte, loyale und innovative Talente. Doch wie lässt sich Employee Experience strategisch gestalten und messen? Und welche Rolle spielen dabei Kultur, Führung und personalisierte Entwicklung?</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Employee Experience als strategischer Erfolgsfaktor</p>



<p class="wp-block-paragraph">Employee Experience beschreibt die Gesamtheit aller Erlebnisse, die Mitarbeitende mit ihrem Arbeitgeber machen – von der ersten Stellenausschreibung über das Onboarding bis hin zur Weiterentwicklung oder dem Austritt. Sie ist das emotionale und funktionale Bindeglied zwischen Mensch und Organisation.<br>In einer Arbeitswelt, in der Sicherheit und Zugehörigkeit nicht mehr selbstverständlich sind, entscheidet sie über Motivation, Produktivität und Bindung. Studien (Deloitte (2022) und Gallup (2023)) zeigen: Unternehmen mit einer starken Employee Experience verzeichnen bis zu 25 % geringere Fluktuation und deutlich höhere Weiterempfehlungsraten.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Wie man Employee Experience strategisch misst</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was man nicht misst, kann man nicht verbessern. Doch EX ist mehr als eine Mitarbeiterbefragung. Sie erfordert ein kontinuierliches, datenbasiertes Verständnis der Mitarbeitendenreise.</p>



<div class="wp-block-dvinci-dvhauptpunkte"><h3>Wichtige Messpunkte sind:</h3><ul><li><strong>Onboarding-Erlebnisse:</strong> Wie willkommen fühlen sich neue Mitarbeitende?</li><li><strong>Engagement-Level:</strong> Wie stark ist die emotionale Bindung ans Unternehmen?</li><li><strong>Entwicklungschancen:</strong> Wie zufrieden sind Mitarbeitende mit Lern- und Karrieremöglichkeiten?</li><li><strong>Feedback-Kultur:</strong> Wie offen wird kommuniziert – und wie konsequent folgt daraus Veränderung?</li></ul></div>



<p class="has-h-4-font-size wp-block-paragraph"><strong>Beispiel:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pulsbefragung zum Onboarding-Erlebnis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel:</strong> Die ersten Wochen im Unternehmen sind entscheidend für die langfristige Bindung.<br><strong>Messzeitpunkt:</strong> 2 Wochen nach Eintritt und nochmals nach 3 Monaten.<br><strong>Frage‑Set (5‑Punkte‑Skala / 1 = stimme gar nicht zu – 5 = stimme voll zu):</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Ich fühle mich im Team und im Unternehmen willkommen.“</li>



<li>„Ich weiß, an wen ich mich bei Fragen wenden kann.“</li>



<li>„Mein Onboarding hat mir geholfen, meine Rolle klar zu verstehen.“</li>



<li>„Ich habe das Gefühl, mich schnell produktiv einbringen zu können.“</li>



<li>Offene Zusatzfrage: „Was hätte deinen Start bei uns noch angenehmer gemacht?“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswertung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Durchschnittswert mit dem Zielwert (z. B. 4,2 / 5) vergleichen und Veränderungen über längere Zeiträume ins Verhältnis setzen. Das zeigt, wo Prozesse anzupassen sind.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Personalisierte Entwicklungsangebote für Generation Z</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generation Z bringt neue Erwartungen mit: Sie sucht Sinn, Selbstbestimmung und Entwicklung und nicht nur Karriereleitern. Sie möchte lernen und sucht genau diese Optionen.&nbsp; &nbsp;<br>Personalisierte Entwicklungsangebote sind daher kein „Nice-to-have“, sondern ein Muss. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle Lernpfade:</strong> KI-gestützte Tools können Lerninhalte auf persönliche Ziele und Kompetenzen zuschneiden.</li>



<li><strong>Mentoring-Programme:</strong> Wissenstransfer zwischen Generationen und jüngeren und langjährigen Mitarbeitenden stärkt Zugehörigkeit und Identifikation.</li>



<li><strong>Transparente Personalentwicklungsmöglichkeiten:</strong> Mitarbeitende wollen wissen, wohin sie sich entwickeln können, was und welche Skills sie dafür brauchen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen, die diese Angebote schaffen, senden ein klares Signal: „Wir investieren in dich, weil du uns wichtig bist.“ Das stärkt nicht nur die Bindung, sondern auch die Arbeitgebermarke.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Culture Design als Mittel gegen Fluktuation</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine starke Employee Experience endet nicht bei Tools, Feedback-Loops oder Lernangeboten – sie wird erst in einer gelebten Kultur spürbar. Denn ausgewertete Daten liefern zwar Erkenntnisse, doch erst die Kultur eines Unternehmens entscheidet, ob sich Menschen wirklich zugehörig fühlen.<br>Genau hier kommt Culture Design ins Spiel: Es geht darum, Rahmenbedingungen aktiv zu gestalten, statt Kultur dem Zufall zu überlassen. So wird aus gemessener Erfahrung echte Bindung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Culture Design bedeutet, bewusst Strukturen zu schaffen, in denen Menschen wachsen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vertrauen statt Kontrolle:</strong> Flexible Arbeitsmodelle und Eigenverantwortung fördern Loyalität.</li>



<li><strong>Führung auf Augenhöhe:</strong> Moderne Führung bedeutet Zuhören, Feedback geben und Entwicklung ermöglichen.</li>



<li><strong>Wertschätzung sichtbar machen:</strong> Anerkennung ist laut Studien der wichtigste Treiber für Mitarbeiterbindung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine starke Kultur wirkt wie ein Magnet – sie zieht die Richtigen an und hält sie (Retention). Bei d.vinci zeigt sich das auch: Langjährige Teammitglieder bleiben, weil sie gestalten dürfen, nicht weil sie müssen.</p>



<p class="has-h-3-font-size wp-block-paragraph">Fazit: Employee Experience ist kein Projekt – sie ist Haltung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Employee Experience ist kein kurzfristiger Trend, sondern die Grundlage nachhaltiger Talentbindung. Sie entsteht nicht durch Benefits wie Kickertische oder kostenloses Obst, sondern durch Haltung, Transparenz und echtes Interesse am Menschen.<br>Wer Employee Experience strategisch misst, personalisierte Entwicklung ermöglicht und Kultur aktiv gestaltet, schafft ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen bleiben, weil sie wollen und nicht, weil sie müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Zeit, in der Talente wählen können, ist genau das der entscheidende Unterschied. Unternehmen, die Employee Experience ernst nehmen, gewinnen nicht nur Mitarbeitende: Sie gewinnen Botschafter:innen ihrer Marke.</p>
<p>The post <a href="https://www.dvinci.de/recruitingspot/employee-experience-talent-retention/">Employee Experience &amp; Talent Retention</a> appeared first on <a href="https://www.dvinci.de">d.vinci</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>8 ATS-Features für skalierbares Recruiting</title>
		<link>https://www.dvinci.de/ta-cockpit/8-ats-features-fuer-skalierbares-recruiting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 09:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewerbermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[TA-Cockpit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=40820</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wächst dein Unternehmen an mehreren Standorten, wird Recruiting schnell unübersichtlich. Diese 8 Features zeigen, wie d.vinci komplexe Strukturen im Recruiting beherrschbar macht.</p>
<p>The post <a href="https://www.dvinci.de/ta-cockpit/8-ats-features-fuer-skalierbares-recruiting/">8 ATS-Features für skalierbares Recruiting</a> appeared first on <a href="https://www.dvinci.de">d.vinci</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Skalierbares Recruiting an mehreren Standorten ist eine der komplexesten Aufgaben, vor der Recruiter:innen stehen. Unternehmen, die an mehreren Standorten rekrutieren, scheitern nicht an der Masse der Bewerbungen. Sie scheitern an fehlenden Strukturen, die das Wachstum tragen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Recruiting an mehreren Standorten so schwierig?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiting über mehrere Standorte hinweg bedeutet automatisch mehr Komplexität. Jeder Standort hat eigene Ansprechpartner, eigene Fachabteilungen, unterschiedliche Anforderungsprofile und oft auch unterschiedliche Recruiting-Traditionen. Ohne ein zentrales System entstehen Dateninseln. Informationen gehen verloren. Kandidat:innen warten länger auf Rückmeldungen, weil intern niemand weiß, wer gerade zuständig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiter:innen berichten regelmäßig davon, dass sie dieselben Abläufe mehrfach aufbauen, für jeden Standort separat. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler und macht es nahezu unmöglich, Recruiting-Qualität zu messen oder zu verbessern. Hinzu kommt der Druck: Offene Stellen bleiben länger unbesetzt, weil Abstimmungsprozesse zu langsam sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das eigentliche Problem ist kein Mangel an Bewerbungen. Es ist ein Mangel an Prozessarchitektur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche ATS-Features lösen die Herausforderungen im Standort-Recruiting?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein leistungsfähiges Applicant Tracking System (ATS) ist eine Software, die den gesamten Bewerbungsprozess digital abbildet, von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung. Für Unternehmen mit mehreren Standorten geht es aber um mehr als digitale Verwaltung. Es geht darum, Prozesse zentral zu steuern und gleichzeitig lokal flexibel zu bleiben. Die folgenden acht Features machen genau das möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Organisationseinheiten, Rollen und Rechte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gutes ATS erlaubt es, die echte Struktur eines Unternehmens digital abzubilden, nicht eine vereinfachte Version davon. In d.vinci lässt sich das über Organisationseinheiten umsetzen: Für komplexe Unternehmensstrukturen, etwa Träger mit mehreren Einrichtungen, Konzerne mit Tochtergesellschaften oder Händler mit vielen Filialen, können individuelle Organisationseinheiten eingerichtet werden, jede mit eigenen Berechtigungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet in der Praxis: Recruiter:innen der Kita in München sehen nur die Vakanzen und Bewerbungen, die für ihre Einrichtung relevant sind. Die regionale HR-Leitung behält den Überblick über alle Standorte in Bayern. Und die zentrale Personalabteilung steuert das Gesamtbild. Das ist nicht nur eine Frage der Übersichtlichkeit, sondern auch eine des Datenschutzes. Sensible Personaldaten von Kandidat:innen sind über die Zugriffskontrolle geschützt: Wer keinen Zugriff haben soll, bekommt ihn schlicht nicht. Damit lassen sich DSGVO-Anforderungen strukturell im System abbilden, anstatt sie durch manuelle Absprachen zu regeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dieses Feature von generischen Lösungen unterscheidet: Das Konzept der Organisationseinheiten ist kein starres Template, sondern wächst mit dem Unternehmen mit und kann jederzeit angepasst werden. Es bildet komplexe analoge Strukturen präzise digital ab und wird über Anwendungsfälle und Erfahrungen aus echten Kundenprozessen über die Jahre immer besser. Das ist ein echter Differenzierungsvorteil gegenüber Wettbewerbern, die entweder zu starr oder zu offen aufgestellt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Zentrale Stellenanzeigenvorlagen mit lokaler Anpassbarkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Stellenanzeigen von Grund auf neu schreiben kostet Zeit und führt zu Qualitätsunterschieden zwischen den Standorten. Ein ATS mit Vorlagenfunktion löst dieses Problem elegant. Das Recruiting-Team erstellt eine zentrale Vorlage, die lokale Standorte anschließend mit spezifischen Angaben ergänzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist ein konsistentes Arbeitgeberbild nach außen und ein erheblich schlankerer Prozess nach innen. Laut einer internen Auswertung von d.vinci-Kunden reduziert der Einsatz von Stellenanzeigenvorlagen die Erstellungszeit pro Anzeige um durchschnittlich 40 Prozent.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Automatisiertes Multi-Channel-Posting</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer an zehn Standorten gleichzeitig rekrutiert, kann nicht zehn Mal dieselbe Stellenanzeige manuell auf verschiedenen Jobbörsen einstellen. d.vinci Multiposting übernimmt das automatisch als eigenständige Lösung, die nahtlos ins Talent Acquisition Cockpit integriert ist. Eine Veröffentlichung im System, mehrere Kanäle gleichzeitig bespielen, inklusive direkter Schnittstellen zu Portalen wie Stepstone und Zugang zu internationalen und Nischen-Jobbörsen, die viele Recruiter:innen sonst gar nicht auf dem Radar haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das spart nicht nur Zeit. Es sorgt auch dafür, dass Stellenanzeigen immer aktuell sind und konsistent ausgespielt werden, unabhängig davon, welche:r Recruiter:in am Standort gerade zuständig ist. Und es gibt dem Team erstmals echte Kontrolle darüber, welcher Kanal welchen ROI liefert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Zentrale Karriereseite mit standortspezifischen Landingpages</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine starke Arbeitgebermarke entsteht nicht im Verborgenen. Sie braucht einen Ort, der für Kandidat:innen sofort klar macht: Hier will ich arbeiten. In d.vinci lässt sich dafür eine zentrale Karriereseite aufbauen, die das Unternehmen als Ganzes präsentiert und gleichzeitig den Einstieg in offene Stellen ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dieses Feature für Unternehmen mit mehreren Standorten besonders wertvoll macht: Zusätzlich zur zentralen Karriereseite können individuelle Landingpages für einzelne Standorte, Abteilungen oder Zielgruppen gestaltet werden. Die Filiale in Köln spricht andere Menschen an als die Zentrale in Hamburg. Der Pflegedienst in München hat andere Anforderungen und eine andere Sprache als die Verwaltung. Mit eigenen Landingpages bekommt jeder Standort seinen eigenen authentischen Auftritt, ohne dass das übergeordnete Markenbild verloren geht. Alles läuft dabei über ein System, zentral gesteuert und dennoch lokal flexibel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Standardisierte Bewerbungsprozesse mit lokalen Spielräumen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiges Missverständnis ist, dass Standardisierung Starrheit bedeutet. Das Gegenteil ist richtig. Ein gutes ATS erlaubt es, einen einheitlichen Prozessrahmen zu definieren, bestimmte Schritte, Kommunikationsvorlagen und Entscheidungspunkte festzulegen, und innerhalb dieses Rahmens lokale Spielräume zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Standort A nutzt telefonische Erstgespräche, Standort B bevorzugt Video-Interviews. Beides ist möglich, beide Kandidat:innen erleben eine vergleichbare Qualität der Kommunikation. Dazu kommt ein weiterer Spielraum, der oft unterschätzt wird: Screeningfragen. In d.vinci lassen sich individuelle Screeningfragen je nach Standort oder Stelle hinterlegen. Ein Handelsunternehmen kann so für seine Logistikstandorte ganz andere Vorfragen schalten als für Positionen in der Zentrale, alles innerhalb desselben Systems und desselben Prozessrahmens. Für die Recruiter:innen bedeutet das insgesamt: weniger Reibungsverluste, mehr Fokus auf den Menschen hinter der Bewerbung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Echtzeit-Reporting über alle Standorte hinweg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer skalierbares Recruiting gestalten will, braucht Daten. Nicht nach Quartalsabschluss, sondern jetzt. Ein ATS mit zentralem Reporting-Dashboard zeigt in Echtzeit, wie viele offene Stellen an welchem Standort aktiv sind, wie lange die durchschnittliche Time-to-Hire ist und wo es Engpässe gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das versetzt Recruiting-Leads in die Lage, proaktiv zu steuern statt reaktiv zu reagieren. Und es schafft die Grundlage für ehrliche Gespräche mit dem Management: mit Zahlen, nicht mit Bauchgefühl. Wer intern für mehr Budget, mehr Ressourcen oder eine neue Strategie argumentieren will, braucht genau diese Datenbasis.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Digitales Onboarding direkt im System</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Skalierbares Recruiting endet nicht mit der Unterschrift unter dem Vertrag. Der Moment der Zusage ist der Beginn eines neuen Abschnitts, und der sollte genauso strukturiert verlaufen wie der Recruiting-Prozess selbst. In d.vinci geht der Prozess nahtlos ins digitale Onboarding über: Neue Teammitglieder erhalten von Beginn an die richtigen Informationen, Zuständigkeiten sind klar geregelt, und kein wichtiger Schritt fällt durch das Raster. Damit das in der Praxis auch funktioniert, wenn gleichzeitig an mehreren Standorten neue Mitarbeiter:innen starten, braucht es ein weiteres Feature.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Aufgabenpakete für strukturiertes Onboarding</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das beste Onboarding-System nützt wenig, wenn To-dos vergessen werden oder unklar ist, wer was bis wann erledigen muss. Genau hier setzen Aufgabenpakete an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In d.vinci lassen sich Aufgabenpakete direkt im System anlegen: Bündel mehrerer Aufgaben, die zu einem spezifischen Thema oder einer Zielgruppe passen. Ein Basispaket für alle neuen Mitarbeiter:innen enthält zum Beispiel den Personalfragebogen und die Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse. Ein Führungskräfte-Paket ergänzt die Unterzeichnung der Budgetverantwortung und das Kennenlernen von Geschäftspartnerschaften. Ein Dienstwagen-Paket kümmert sich um die Vereinbarung und die Führerscheinkopie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Aufgabe hat eine zuständige Person, und sobald eine Aufgabe erledigt ist, werden die nächsten Zuständigen automatisch per E-Mail informiert. So fällt nichts durch das Raster, egal ob das Unternehmen zehn oder tausend neue Mitarbeiter:innen im Jahr einstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie unterstützt d.vinci Unternehmen mit mehreren Standorten konkret?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Talent Acquisition Cockpit (TAC) von d.vinci wurde für genau diese Anforderungen entwickelt. Organisationseinheiten mit individuellen Berechtigungen, zentrale Vorlagen, automatisiertes Multi-Channel-Posting über d.vinci Multiposting und ein nahtloser Übergang in das digitale Onboarding sind feste Bestandteile der Plattform. Über 621 Installationen in 2025 zeigen, dass Unternehmen in Deutschland auf diese Lösung vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was d.vinci von generischen Lösungen unterscheidet, ist der Ansatz. Das Konzept der Organisationseinheiten ist nach fast 40 Jahren Erfahrung im Recruiting-Markt einzigartig: Es bildet die echte Komplexität von Unternehmen mit mehreren Standorten, Tochtergesellschaften oder Trägerkonstruktionen präzise ab und wächst mit dem Unternehmen mit. Neue Standorte werden ohne aufwändige IT-Projekte integriert, die Datenhaltung erfolgt ausschließlich in Deutschland, und Unternehmen profitieren von Kundenbeziehungen, die im Schnitt deutlich über zehn Jahre andauern. Was Kunden in der Praxis erleben: kürzere Time-to-Hire, weniger interne Rückfragen zwischen Standorten und ein Onboarding, das neue Mitarbeiter:innen von Tag eins an strukturiert begleitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Skalierbarkeit ist kein Zufall</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer an mehreren Standorten skalierbar rekrutieren will, braucht mehr als eine Datenbank für Lebensläufe. Die acht ATS-Features in diesem Artikel sind kein Luxus, sie sind die Grundlage dafür, dass Recruiting mit dem Unternehmen wächst, anstatt es zu bremsen. Und am Ende profitieren nicht nur Recruiter:innen davon: Kandidat:innen erleben einen Prozess, der sich menschlich anfühlt, schnell ist und Wertschätzung vermittelt. Genau das ist es, was aus einem guten Recruiting ein unvergessliches erstes Erlebnis als zukünftige:r Mitarbeiter:in macht.n einen Prozess, der sich menschlich anfühlt, schnell ist und Wertschätzung vermittelt. Genau das ist es, was aus einem guten Recruiting ein unvergessliches erstes Erlebnis als zukünftige:r Mitarbeiter:in macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du verstehen willst, wie d.vinci dein Standort-Recruiting konkret unterstützen kann, vereinbare jetzt ein <a href="https://calendly.com/d/ctc9-sfj-386/d-vinci-kennenlernen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kostenloses Beratungsgespräch</a> oder stöbere durch weitere Recruiting-Praxistipps in unserem <a href="https://www.dvinci.de/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Daten statt Bauchgefühl: Recruiting besser steuern</title>
		<link>https://www.dvinci.de/ta-cockpit/daten-statt-bauchgefuehl-recruiting-besser-steuern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TA-Cockpit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=40796</guid>

					<description><![CDATA[<p>Recruiting-Entscheidungen per Bauchgefühl? Das reicht heute nicht mehr. Erfahre, wie Data Intelligence deinen Recruiting-Prozess zur echten Steuerzentrale macht.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Stell dir vor, du fährst mit dem Auto von Hamburg nach Lissabon, ohne Navi, ohne Karte und ohne zu wissen, wann du ankommst. Genau so fühlt sich Recruiting ohne Datenbasis oft an. Die Fachbereiche fragen: „Wann ist die Stelle endlich besetzt?&#8220; Und die ehrliche Antwort lautet: „Weiß ich nicht genau, aber ich glaube, bald.&#8220; Data Intelligence im Recruiting macht genau das möglich, was dem Navi entspricht: keine garantierte Ankunft, aber eine klare Richtung, datenbasierte Orientierung und die Sicherheit, nicht blind zu fahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum reicht das Bauchgefühl im Recruiting nicht mehr?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Data Intelligence im Recruiting bedeutet, aus vorhandenen Bewerbungs- und Prozessdaten konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten, statt auf Vermutungen zu setzen. Wer ohne diese Datenbasis arbeitet, schaltet Kanäle nach Gewohnheit, schätzt Timelines nach Erfahrungswerten und rechtfertigt Entscheidungen mit einem „Wir glauben, das funktioniert.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiting-Teams stehen heute unter massivem Druck:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fachkräftemangel und Wettbewerb um dieselben 20 Prozent aktiv suchender Talente</li>



<li>Wirtschaftlicher Druck, der jeden Streuverlust sichtbar macht</li>



<li>Wachsende Beweispflicht gegenüber der Geschäftsführung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer dann blind schaltet, Kanäle wählt, die man immer genutzt hat, und Prozesse weiterführt, ohne zu prüfen, ob sie noch funktionieren, schaut auf eine Glaswand. Man ahnt, wie es aussehen könnte, aber man sieht es nicht wirklich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist dabei selten der Wille zur Veränderung. Es ist das fehlende Fundament. Die typischen Symptome:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reports werden einmalig gezogen und dann nie wieder aktualisiert</li>



<li>KPIs sind zu viele und ohne Kontext</li>



<li>Die Vergleichbarkeit zwischen Quellen, Teams oder Zeiträumen fehlt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und am Ende dominiert das Bauchgefühl, obwohl eigentlich Daten da wären.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Data Intelligence im Recruiting konkret?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Data Intelligence im Recruiting ist kein neues Tool, kein fancy Dashboard und keine KI, die alle Probleme löst. Es ist ein Denkansatz, der in drei Ebenen funktioniert: Zahlen, Analyse und Steuerung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zahlenebene: Was passiert?</strong> Die erste Ebene ist der Überblick. Bewerbungseingänge, Time-to-Hire, Einstellungsquote. Klassisches Reporting also, aber als saubere Datenbasis, nicht als Einmalexport aus dem ATS.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Analyseebene: Warum passiert es?</strong> Die zweite Ebene ist der eigentliche Hebel. Hier werden Muster sichtbar: Wo fallen Bewerbende im Prozess ab? Welche Kanäle liefern Bewerbungen, die direkt nach Eingang abgesagt werden, und welche liefern Kandidat:innen, die es bis zur Einstellung schaffen? Wo gibt es Liegezeiten, die du bisher gar nicht bemerkt hast?</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steuerungsebene: Was tun wir jetzt?</strong> Die dritte Ebene ist die, auf die es ankommt. Eine ausgewertete Zahl bringt erst dann etwas, wenn du etwas daraus ableitest. Nicht dokumentieren, sondern entscheiden. Das ist der Unterschied zwischen einer Zahlenwüste und einer echten Steuerzentrale.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Data Intelligence ist kein Autopilot, aber es ist gibt dir mehr Orientierung als dein Bauchgefühl.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Kennzahlen im Recruiting wirklich zählen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede Metrik hilft weiter, und du musst nicht täglich alle KPIs auswerten. Es gibt aber vier Werte, die als Kompass und Frühwarnsystem zugleich wirken.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Time-to-Hire</strong> Wie effizient ist euer Prozess wirklich? Eine um zehn Tage gestiegene Time-to-Hire klingt erstmal harmlos. Auf Geschäftsebene bedeutet das aber: Eine Schlüsselposition bleibt zehn Tage länger unbesetzt. Je nach Rolle entstehen so schnell Produktivitätsverluste im dreistelligen Bereich pro Arbeitstag, manchmal auch mehrere Tausend Euro. Und das noch vor den eigentlichen Recruiting-Kosten.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Phasen-Performance und Liegezeiten</strong> Wo und warum gehen Bewerbungen verloren? Liegezeiten zeigen Engpässe, bevor sie zum Problem werden. Wenn Bewerbungen in der Interviewphase plötzlich länger liegen bleiben als sonst, ist das ein Signal, auf das man reagieren kann, bevor gute Kandidat:innen abspringen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Qualität pro Quelle</strong> Welche Kanäle liefern die Kandidat:innen, die wirklich eingestellt werden? Nicht die meisten Bewerbungen, sondern die richtigen. Jede Bewerbung, die im Prozess weiter vorrückt, ist qualitativ hochwertiger als eine, die direkt nach Eingang abgesagt wird. Das klingt logisch. Trotzdem schauen die meisten Teams nur auf Bewerbungsvolumen, nicht auf Quellenqualität.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Prozesscheck</strong> Wo springen Bewerbungen häufig einen oder mehrere Schritte zurück? Ein chaotischer Prozess wird hier sichtbar. Und meistens liegt es nicht an den Kandidat:innen, sondern an internen Prozessen, fehlenden Freigaben oder unklaren Zuständigkeiten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie hilft d.vinci beim Einstieg in Data Intelligence?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">d.vinci hat Data Intelligence als festen Bestandteil des Talent Acquisition Cockpits (TAC) verankert. Das TAC liefert nicht einfach Zahlen, sondern kontextualisierte Einblicke, die Recruiter:innen auf allen drei Ebenen unterstützen.Du siehst nicht nur, wie viele Bewerbungen reingekommen sind, sondern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In welcher Phase du Kandidat:innen verlierst</li>



<li>Welcher Kanal in den letzten drei Monaten wirklich performt hat</li>



<li>Wo Liegezeiten entstehen, die niemand auf dem Schirm hat</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ohne manuelle Excel-Exporte, ohne stundenlange Report-Stunden und ohne ein Data-Science-Team im Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders für Unternehmen mit 500 bis 5.000 Mitarbeitenden ist das relevant. Denn hier fehlt oft nicht der Wille, sondern die Struktur. Wer anfängt, maximal fünf Kernmetriken konsequent zu verfolgen, und dafür saubere Datenpflege im System sicherstellt, hat schon den entscheidenden ersten Schritt gemacht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was du morgen im Büro starten kannst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Data Intelligence klingt groß. Der Einstieg ist es nicht. Drei Schritte bringen dich sofort weiter:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ziel klären</strong>: Welche eine Frage möchtest du mit Daten beantworten? „Warum dauert die Besetzung so lange?&#8220; ist ein guter Start.</li>



<li><strong>Datenbasis prüfen</strong>: Sind die Status in deinem ATS sauber gepflegt? Ohne saubere Datenpflege im Fundament hilft kein Dashboard. Das ist der Eisberg, der unterhalb der Wasseroberfläche liegt und häufig unterschätzt wird.</li>



<li><strong>Fünf Metriken maximal auswählen</strong>: Time-to-Hire, Phasen-Performance, Quellenqualität, Prozesscheck und eine weitere, die zu deiner konkreten Situation passt. Mehr nicht.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Bauchgefühle sind nie eine schlechte Eigenschaft, aber allein reicht es heute nicht mehr. In einem Markt, in dem alle um dieselben Talente konkurrieren und jeder Streuverlust bares Geld kostet, ist Datenkompetenz kein Nice-to-have. Sie ist die Grundlage, um überhaupt noch handlungsfähig zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du wissen möchtest, wie d.vinci dich konkret dabei unterstützt, schau dir das kostenlose Whitepaper „Data Intelligence im Recruiting&#8220; an.</p>


<p><script src="https://js-eu1.hsforms.net/forms/embed/146592302.js" defer></script></p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Prescreening mit KI: fair, transparent, sicher </title>
		<link>https://www.dvinci.de/ta-cockpit/prescreening-mit-ki-fair-transparent-sicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jule Grass]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[TA-Cockpit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.dvinci.de/?p=40773</guid>

					<description><![CDATA[<p>Prescreening spart Zeit und verbessert den Auswahlprozess. Doch KI-gestützte Vorauswahl bringt neue Anforderungen mit sich. Was du jetzt wissen musst. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Jeden Tag landen Dutzende, manchmal Hunderte Bewerbungen im Posteingang von&nbsp;Recruiter:innen. Laut einer Auswertung aus dem&nbsp;d.vinci&nbsp;System geht&nbsp;alle 7,7 Sekunden eine neue Bewerbung ein, insgesamt über vier Millionen allein im Jahr 2025. Ohne strukturiertes&nbsp;Prescreening&nbsp;geht in diesem Volumen leicht die Übersicht verloren. KI-generierte Bewerbungen senken die Hürde für&nbsp;Bewerber:innen, was die Anzahl eingehender Bewerbungen weiter steigen lässt – passender werden sie dadurch nicht unbedingt. Das eigentliche Problem ist daher oft nicht zu wenig Auswahl, sondern zu wenig Zeit, die wirklich passenden&nbsp;Kandidat:innen&nbsp;darin zu finden.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist&nbsp;Prescreening&nbsp;im Recruiting?&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Prescreening&nbsp;bezeichnet die&nbsp;systematische Vorauswahl&nbsp;von Bewerbungen, bevor diese an den&nbsp;Hiring&nbsp;Manager weitergeleitet werden. Es ist der erste Filter im Recruiting-Prozess: Du legst im Voraus klare Kriterien fest, anhand derer Bewerbungen bewertet werden, ob manuell, via Fragebogen oder mit Unterstützung von KI. Gut gemachtes&nbsp;Prescreening&nbsp;schützt vor Informationsüberflutung und schafft Raum für die Gespräche, die wirklich zählen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ist&nbsp;Prescreening&nbsp;so herausfordernd?&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bewerbungsvolumen ist Bias eine der größten Herausforderungen im&nbsp;Prescreening. Unbewusste Vorannahmen, Sympathien oder schlicht mangelnde Aufmerksamkeit beeinflussen menschliche Bewertungen. Eine Bewerberin, deren Lebenslauf am Freitagnachmittag geöffnet wird, hat statistisch schlechtere Chancen als dieselbe Person am Dienstagmorgen. Das ist keine böse Absicht, aber es ist auch nicht fair.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim KI-gestützten&nbsp;Prescreening&nbsp;verschiebt sich&nbsp;die&nbsp;Herausforderung,&nbsp;sie&nbsp;verschwindet nicht automatisch.&nbsp;KI-Systeme, die auf Daten trainiert wurden, können unbewusst Muster übernehmen, die in diesen Daten stecken.&nbsp;Eine KI, die Lücken im Lebenslauf als Negativmerkmal bewertet, könnte so beispielsweise Frauen mit Elternzeiten häufiger benachteiligen. Eine KI, die bestimmte Universitäten übergewichtet, bevorzugt bestimmte soziale Schichten. Ähnliches kann auch bei der Herkunft oder dem Alter von&nbsp;Bewerber:innen&nbsp;passieren.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gutes KI-Prescreening&nbsp;sollte sich&nbsp;deshalb&nbsp;auf&nbsp;stellenrelevante Kriterien&nbsp;beschränken und diskriminierungsrelevante Informationen so weit wie möglich aus der Bewertung herausnehmen.&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet der EU AI Act für KI im&nbsp;Prescreening?&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU AI Act stuft KI-Systeme zur Personalauswahl als&nbsp;Hochrisiko-Systeme&nbsp;ein und das hat weitreichende Konsequenzen für alle, die KI im Recruiting einsetzen wollen oder bereits einsetzen.&nbsp;Das&nbsp;bedeutet nicht,&nbsp;dass&nbsp;solche Systeme&nbsp;verboten&nbsp;sind, aber es bedeutet, dass klare Spielregeln gelten, die nicht verhandelbar sind.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Konkret müssen KI-Systeme im&nbsp;Prescreening&nbsp;strenge Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und menschliche Kontrolle erfüllen.&nbsp;</li>



<li>KI darf keine autonomen Entscheidungen über&nbsp;Bewerber:innen&nbsp;ohne&nbsp;menschliche&nbsp;Prüfung&nbsp;treffen.&nbsp;</li>



<li>Bewerber:innen&nbsp;müssen&nbsp;informiert werden, dass KI eingesetzt wird&nbsp;und zu welchem Zweck.&nbsp;</li>



<li>Die verwendeten Daten müssen klar definiert und begrenzt sein.&nbsp;</li>



<li>Der Mensch muss die finale Entscheidung&nbsp;treffen.&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Recruiter:innen&nbsp;müssen sich&nbsp;aktiv&nbsp;mit dem Thema&nbsp;auseinandersetzen, denn das Risiko, das Unternehmen dabei tragen, kann erheblich sein. Wer nicht nachvollziehen kann, auf welcher Grundlage eine&nbsp;KI&nbsp;Empfehlungen&nbsp;ausspricht, kann auch nicht sicher sein, dass diese Empfehlungen diskriminierungsfrei sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage ist nicht, ob KI im&nbsp;Prescreening&nbsp;eingesetzt wird. Die Frage ist, wie.&nbsp;Die Technologie kann enormen Mehrwert schaffen, wenn sie transparent, regelbasiert und mit dem Menschen im Mittelpunkt eingesetzt wird.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie geht&nbsp;d.vinci&nbsp;das Thema&nbsp;Prescreening&nbsp;an?&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">d.vinci&nbsp;ist überzeugt: Technologie soll menschliche Entscheidungen unterstützen, nicht ersetzen.&nbsp;Bei manchen&nbsp;Lösungen&nbsp;ist für&nbsp;Anwender:innen&nbsp;nur begrenzt nachvollziehbar, wie Empfehlungen zustande kommen. Eine KI empfiehlt, ein Ranking entsteht, und&nbsp;Recruiter:innen&nbsp;übernehmen es, ohne genau zu wissen, warum&nbsp;Kandidat:in&nbsp;A besser dasteht als&nbsp;Kandidat:in&nbsp;B. Das ist keine Entlastung, das ist Verantwortung ohne Transparenz.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb entwickelt&nbsp;d.vinci&nbsp;eine eigene&nbsp;Prescreening-Lösung, die direkt ins bestehende Bewerbermanagementsystem integriert wird. Auf Basis der Ausschreibung werden&nbsp;Skill-Profile erstellt, die beschreiben, was eine Stelle wirklich erfordert. Die KI bewertet eingehende&nbsp;Lebensläufe&nbsp;und Anschreiben&nbsp;anhand dieser Profile und ordnet&nbsp;Kandidat:innen&nbsp;in drei Kategorien ein:&nbsp;Starker,&nbsp;teilweiser oder&nbsp;geringer&nbsp;Fit&nbsp;– mit einer nachvollziehbaren&nbsp;Begründung&nbsp;pro&nbsp;Kriterium, die die Einordnung transparent machen soll.&nbsp;Es werden dabei ausschließlich Daten aus&nbsp;der Bewerbung&nbsp;verwendet&nbsp;und nicht durch&nbsp;Social&nbsp;Profiling.&nbsp;Auch bei der Gewichtung der Kriterien gibt es Unterschiede:&nbsp;Recruiter:innen&nbsp;können zwischen Kann-Kriterien und Muss-Kriterien unterscheiden,&nbsp;und es lohnt sich, diese Wahl bewusst und sorgfältig zu treffen, um&nbsp;Kandidat:innen&nbsp;noch besser den Anforderungen entsprechend zu&nbsp;prescreenen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">d.vinci&nbsp;überwacht&nbsp;die Funktionen systematisch, über Tests mit synthetischen Daten, im Austausch mit Kunden, der direkten Möglichkeit Unregelmäßigkeiten zu melden und&nbsp;der regelmäßigen Überprüfung der Ergebnisse auf Auffälligkeiten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.linkedin.com/in/vongoeckingk/">Franzi</a>, People &amp; Culture Managerin bei&nbsp;d.vinci, beschreibt aus eigener Erfahrung, was dabei wirklich zählt:&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Das&nbsp;Prescreening&nbsp;hilft mir, bei einem hohen Bewerbungseingang schnell den Überblick zu behalten und mich zuerst auf die am besten passenden&nbsp;Kandidat:innen&nbsp;zu fokussieren. Was ich dabei gelernt habe: weniger ist mehr. Lieber ein paar&nbsp;wirklich trennscharf&nbsp;formulierte Kriterien als zehn, die am Ende alles und nichts abfragen.&nbsp;Gerade&nbsp;am&nbsp;Anfang&nbsp;sollte man bei der Funktion ausprobieren, was einem am besten hilft und was die besten Ergebnisse liefert.&#8220;&nbsp;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch wenn die&nbsp;KI&nbsp;eine&nbsp;erste Einschätzung liefert: Die letzte Entscheidung liegt immer beim Menschen.&nbsp;</p>
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