Von der Idee zur Funktion – so entsteht unsere Software

Eine erfolgreiche Software zu entwickeln ist eine komplexe Angelegenheit. Und wenn diese dann einmal läuft, ist sie leider auch oft ebenso schnell wieder veraltet. Damit uns genau das mit d.vinci nicht passiert, sind wir ständig auf der Suche nach neuen Ideen, die unsere Software noch besser machen und unseren Kunden neue Funktionen bieten, um deren Recruiting-Prozesse zu optimieren. Aber woher kommen eigentlich diese Ideen und wie werden daraus am Ende tatsächlich Funktionen, die für unsere Kunden nutz- und erlebbar sind? Wir haben dazu mit unserem Softwareentwickler und technischem Projektleiter Gregor Radko gesprochen.

Woher nehmt ihr eigentlich die Ideen für neue Funktionen im d.vinci Bewerbermanagement?

Glücklicherweise können wir hier ganz viele Quellen nennen, denn die Familie der d.vinci-Nutzer ist nicht nur groß, sondern auch äußerst kreativ! Viele Ideen stammen natürlich von unseren Kunden und Mitarbeitern, die täglich mit der Software arbeiten. Dabei fallen ihnen dann Funktionen auf, die sie selber gerne nutzen würden, die es aber noch nicht gibt – und diese teilen Sie uns dann mit. Das gleiche gilt für unsere internen Kundenbetreuer, die sich ja täglich mit den Herausforderungen auseinandersetzen, vor denen unsere Kunden stehen, und nach Lösungen suchen. Unser Vertrieb setzt sogar noch eine Stufe früher an: schon beim Verkauf der Software tauchen Fragen nach bestimmten Funktionen der Software auf, so dass ein Gefühl für den Bedarf im Markt entsteht. Und natürlich beschäftigt sich unser Produktmanagement im Rahmen von Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen laufend mit der Frage was geht – oder was gehen sollte!

Scrum-Prozess

(c) Bakhtiar Zein

Und was passiert dann mit diesen Ideen?

Alle Ideen, die uns erreichen, werden zunächst vom Produktmanagement gesammelt und auf ihren Mehrwert hin geprüft. Das bedeutet, dass die Idee einen bestimmten Nutzen für die Anwender erfüllen muss, um tatsächlich weiter verfolgt zu werden.

Dabei wird jede Idee als Benutzererzählung formuliert: „Als Nutzer möchte ich XY machen, um den Nutzen YZ zu haben“. Hält eine Idee dieser Prüfung stand, erstellen wir eine so genannte User Story, bei der konkrete Anforderungen für den Einsatz der neuen Funktion konstruiert werden. Die Kriterien, die darüber entscheiden, ob eine Idee am Ende tatsächlich als Basis für eine neue Funktion im Bewerbermanagement verwendet wird, sind der Nutzen, die Nachfrage und die Marktfähigkeit.

Zusätzlich hinterfragt unser Produktmanagement, ob die Idee grundsätzlich zu d.vinci passt und die Eigenschaften, die unser Bewerbermanagement ausmachen, widerspiegelt.

Die Entwicklung programmiert dann schließlich die konkreten Funktionen für das Bewerbermanagement. Wie hat man sich das vorzustellen?

Wenn eine Idee überzeugt, bespricht das Produktmanagement die Umsetzbarkeit mit der Entwicklung. Ist diese gegeben wird in einem dynamischen Prozess mit der Umsetzung begonnen. Dabei werden Ideen teilweise miteinander verknüpft und es wird konkret überlegt, wie die gewünschte Funktion in das Bewerbermanagement von d.vinci integriert werden kann. Hier arbeiten die Entwicklung agil in 2-Wochen-Zyklen, die es erlauben, neue Erkenntnisse immer wieder neu in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen. So stellen wir sicher, dass ein einmal eingeschlagener Weg nicht starr verfolgt wird. Außerdem fördert es die Kreativität auch während der Entwicklung rechts und links zu gucken und ggf. korrigierend einzugreifen. In einer dynamischen Roadmap halten wir den aktuellen Stand der Entwicklung fest und geben einen Ausblick für die nächsten zwei Quartale. So bleibt die Umsetzung transparent und kann jederzeit an die aktuellen Bedarfe angepasst werden.

Und am Ende kommen die umgesetzten Ideen dann wieder beim Kunden an…

Genau. Alle 14 Tage versenden wir so genannte Release Notes an alle d.vinci-Nutzer. Denen kann man entnehmen, welche neuen Funktionen im System zur Verfügung stehen und wie diese genutzt werden können. So erfahren dann auch unsere Tippgeber, dass ihre Idee tatsächlich umgesetzt wurde und nun allen Nutzern einen Mehrwert bei der Nutzung von d.vinci bringt.

Sprint-Planning

(c) Karashae/d.vinci

 

Teaserbild: (c) Bakhtiar Zein / Shutterstock.com

Christina Fuhrmann

Verfasser des Artikels: Christina Fuhrmann

Christina Fuhrmann arbeitet seit 2011 bei d.vinci und berät Kunden zum Thema Personalmarketing. Christina Fuhrmann beantwortet Rückfragen gerne unter: +49 41 08 – 43 400

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